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Bundesregierung ruft Deutsche in Mexiko zu besonderer Vorsicht auf

Bundesregierung ruft Deutsche in Mexiko zu besonderer Vorsicht auf

Die Bundesregierung ​rät Deutschen in Mexiko wegen der Welle der Gewalt nach dem Tod des mexikanischen Drogenbosses "El Mencho" zu besonderer Vorsicht. ⁠Wegen der Unruhen, Straßensperren und ​Brandstiftungen sowie der Schließung einiger Flughäfen rate die Regierung den Staatsangehörigen, ⁠sich über die ​Sicherheitslage zu informieren und an einem sicheren Ort aufzuhalten, dorthin zu begeben ​oder dort zu verbleiben, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin. Die Reisehinweise würde nach Bedarf angepasst. Das Ministerium sprach jedoch bislang keine Reisewarnung aus.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes gibt es nach aktuellen Informationen nur niedrige vierstellige Zahl an registrierten Deutschen, die von ​möglichen Flugausfällen betroffen seien. "Es können natürlich aber deutlich mehr sein, weil keine Meldepflicht besteht", sagte die Sprecherin.

20 Bundesstaaten betroffen

Von den Ausschreitungen sollen etwa 20 der 32 mexikanischen Bundesstaaten betroffen sein. Darunter auch der Bundesstaat Jalisco. Bei Gefechten seien mindestens 25 Nationalgardisten bei sechs unterschiedlichen Angriffen getötet worden, sagte Sicherheitsminister Omar García Harfuch.

Auch Ferienorte wie der Küstenort Puerto Vallarta waren betroffen. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands hielten sich jedoch dort keine Gäste von deutschen Reiseveranstaltern auf. Diese reisten vor allem auf die Halbinsel Yucatán mit dem bekannten Badeort Cancún, der an der Karibikküste liegt. Puerto Vallarta befindet sich dagegen an der Pazifikküste.

Fluggesellschaften strichen ihre Flüge oder leiteten sie um, darunter Verbindungen nach Puerto Vallarta. Bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa gibt es nach eigenen Angaben keine Auswirkungen. Flüge nach München und Frankfurt fänden planmäßig statt.

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