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Schwellungen, Blutergüsse: Trump war beim Gesundheitscheck

Schwellungen, Blutergüsse: Trump war beim Gesundheitscheck
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Washington – Knapp drei Wochen vor seinem 80. Geburtstag hat sich Donald Trump einem großen Gesundheitscheck unterzogen. „Alles ist perfekt gelaufen“, schrieb der US-Präsident am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social, ohne Details zu nennen. Zuletzt hatten Blutergüsse an Trumps rechter Hand, Schwellungen an seinen Knöcheln und Anfälle von Schläfrigkeit bei offiziellen Terminen Fragen über seine Fitness aufgeworfen.

Trump dankte den Ärzten und anderen Mitarbeitern im Walter-Reed-Militärkrankenhaus nördlich von Washington. Nach der Untersuchung kehrte er ins Weiße Haus zurück, um eine politische Sitzung zu leiten, bei der es unter anderem um den Iran-Krieg gehen sollte.

Der 79-Jährige musste zur turnusgemäßen Untersuchung ins berühmte Walter-Reed-Militärkrankenhaus bei Washington – bereits der dritte Check-up binnen 13 Monaten. Das Weiße Haus setzte den Termin für den Vormittag (Ortszeit) an. Schon nach der letzten Untersuchung schwärmte Trumps Leibarzt Sean Barbabella von einer „hervorragenden Gesundheit“. Und überhaupt: In den USA gehört es fast schon zur politischen Folklore, dass Präsidenten regelmäßig Einblicke in ihre Gesundheit geben – freiwillig, aber öffentlichkeitswirksam.

Schwellungen sorgen für Wirbel

Besonders viel Wirbel gab es im Juli, als bekannt wurde, dass Trump wegen „leichter Schwellungen“ an den Beinen erneut untersucht worden war. Die Diagnose aus dem Weißen Haus: chronisch venöse Insuffizienz – eine Erkrankung der Beinvenen, die häufig ältere Menschen betrifft. Pikant: Trump feiert am 14. Juni seinen 80. Geburtstag.

Doch sein Arzt blieb demonstrativ optimistisch. Nach einer weiteren Untersuchung im Oktober erklärte Barbabella sogar, Trump habe das Herz- und Gefäßsystem eines 65-Jährigen. Kritiker werfen dem Trump-Lager allerdings vor, die Gesundheitsberichte klängen oft zu schön, um wahr zu sein – mit viel Lob, aber wenig überprüfbaren Details.

Immer wieder sorgten zuletzt Fotos für Spekulationen: Blutergüsse an den Händen, geschwollen wirkende Beine – die Bilder machten im Netz schnell die Runde. Trump selbst spielte alles herunter und erklärte die Flecken mit häufigem Händeschütteln. Sprecherin Karoline Leavitt schob zusätzlich die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten als Ursache nach.

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