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Wolfgang Kubicki-Ansage an Strack-Zimmermann: „Jetzt weißt du, wo der Hammer hängt!“

Wolfgang Kubicki-Ansage an Strack-Zimmermann: „Jetzt weißt du, wo der Hammer hängt!“
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Berlin – Nach der überraschenden Kampfabstimmung um die FDP-Parteispitze am Samstag droht den Liberalen eine Schlammschlacht. Während die unterlegene Marie-Agnes Strack-Zimmermann öffentlich ihre Hand zur Zusammenarbeit ausstreckt, will der neue Parteichef Wolfgang Kubicki vor allem eines – die Kontrahentin in ihre Schranken weisen. Seine Ansage an Strack-Zimmermann in BILD: „Ich will die Partei wieder nach vorn bringen. Wenn du sie in die Bedeutungslosigkeit führen willst, mach genauso weiter.“

Der neue FDP-Chef unmissverständlich in Richtung Strack-Zimmermann: „Du hast nur 40 Prozent und jetzt weißt du, wo der Hammer hängt. Wenn man sich daran jetzt ergötzen will, bitteschön.“ Rumms! Die Angesprochene wollte sich auf BILD-Anfrage dazu nicht äußern.

Kubicki: „Habe kein Problem mit ihr“

Zuvor hatte Strack-Zimmermann Kubicki allerdings eine Anti-Alleingang-Ansage gemacht: „Wolfgang weiß jetzt, dass es 60 zu 40 steht. Er muss jetzt verbinden“, hatte sie erklärt. „Wir werden ganz genau schauen, wohin die Partei geht.“ Doch Kubicki sieht seine Aufgabe nicht darin, den Versöhner zu spielen – im Gegenteil. Auf die Frage am Samstagabend in den „Tagesthemen“, wie er seine Kontrahentin und ihr Lager für sich gewinnen wolle, antwortete er trocken: „Gar nicht.“

Auch auf der großen FDP-Party am Samstagabend (Hunderte Delegierte feierten bis in die Morgenstunden) kam es nicht zur Versöhnung. Da sei Kubicki aber durchaus gesprächsbereit gewesen, wie er am Morgen danach betont: „Ich hätte gern mit Marie-Agnes angestoßen, ich hab ja kein Problem mit ihr. Ich habe sie aber nicht gesehen.“

Strack-Zimmermann dinierte mit Dürr

Nach BILD-Informationen war Strack-Zimmermann tatsächlich nicht auf der Party – allerdings nicht aus Trotz, sondern aus Hunger! Es gab nur Getränke, kein Essen. Deshalb ließ sie den Abend mit ein paar anderen Liberalen nebenan beim Italiener ausklingen. Nicht dabei: der neue Parteivorsitzende – im Gegensatz zum alten. Der abgelöste Christian Dürr (49) zog mit der Gefolgschaft sogar noch weiter in eine Karaokebar.

Am nächsten Morgen: Katerstimmung. In den Reihen der Delegierten: müde Gesichter – und ein paar Sorgenfalten. „Es darf keine FDP geben mit 60 Prozent Kubicki und 40 Prozent Strack-Zimmermann“, rief Vorstandsmitglied Jens Teutrine (32) unter lautem Applaus ins Plenum. Doch die Fronten bei den Liberalen scheinen verhärtet. Aufbruchstimmung sieht anders aus.

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