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Abrechnung mit Merz! Brandenburgs JU-Chefin tritt aus CDU aus

Abrechnung mit Merz! Brandenburgs JU-Chefin tritt aus CDU aus
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Brandenburg an der Havel – Sie schämt sich für die Bundespolitik! Laura Strohschneider (29), Landesvorsitzende der Jungen Union Brandenburg, legt alle ihre Ämter nieder und verlässt die CDU. In einem Statement rechnet die Juristin mit dem Kurs der Partei und der Bundesregierung in Berlin ab.

„Dass unserem Spitzenpersonal die Glaubwürdigkeit verloren gegangen ist, ist für mich ein Symptom eines tieferliegenden Problems“, heißt es in der Erklärung der Politikerin an die Mitglieder. „Auch die inhaltliche Richtung, die diese Bundesregierung fährt, ist meines Erachtens nicht die, für die wir Wahlkampf gemacht und für die uns die Wähler ihre Stimme geschenkt haben.“ Konkret meint sie das Aufweichen der Schuldenbremse und die fehlende große Steuerreform. Eine klare Abrechnung mit Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz (70)!

Strohschneider: CDU lässt sich von SPD ausbremsen

Strohschneider weiter: Die CDU lasse sich aus „Angst“ um den Koalitionspartner SPD ausbremsen und setze notwendige Reformen nicht konsequent um. Ihr ernüchterndes Fazit: „Ich glaube nach allem leider nicht mehr daran, dass die CDU die Partei ist, die Deutschland wieder nach vorne bringen kann.“

Strohschneider war seit 2016 Mitglied der CDU. Von 2019 bis 2021 war sie Kreisvorsitzende der Jungen Union Jena. Sie wurde 2023 zur Landesvorsitzenden der JU Brandenburg, der Jugendorganisation der CDU, gewählt. Die Juristin ist seit 2019 Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens im Bereich Vermietung und Hausverwaltung.

Besonders herzlich fällt die Reaktion der Parteispitze nicht aus. Brandenburgs CDU-Generalsekretär Julian Brüning (32) sagte zwar, man bedauere den Rücktritt. Zugleich betonte er: „Gerade wenn es schwierig ist, brauchen wir Menschen in der Union, die mit Leidenschaft dafür arbeiten, dass es mit Deutschland wieder bergauf geht.“

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