Washington – Es war ein bizarres Spektakel zwischen Käfig und Krieg, das Donald Trump zu seinem 80. Geburtstag inszenierte: In einer Arena vor dem Weißen Haus ließ er mehrere UFC-Kämpfer gegeneinander antreten. Jetzt sind acht Männer angeklagt, weil sie einen Anschlag auf das Event geplant haben sollten! Nach Angaben der Ermittler wollten sie die Veranstaltung mit Drohnen und Scharfschützen angreifen.
So soll die Gruppe vorgegangen sein
Den Männern wird vorgeworfen, Terroristen durch die Bereitstellung materieller Mittel unterstützt zu haben. Außerdem sollen sie sich zum Mord auf Bundesgelände sowie zum Mord an einem Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten verschworen haben. Laut der Anklageschrift begannen die Vorbereitungen bereits im Mai. Die Gruppe soll Geld, Schusswaffen, Munition, Schutzwesten, Sprengstoff, Drohnen, medizinische Ausrüstung, Kommunikationsgeräte und weitere Ausrüstungsgegenstände zusammengetragen haben. Am 10. Juni, vier Tage vor Trumps Geburtstag, erfuhren die Strafverfolgungsbehörden von der Bedrohung – und verhinderten das Schlimmste.
Der Plan? Äußert brutal!
Einer der Beschuldigten gab gegenüber Ermittlern an, er und seine Komplizen hätten geplant, mit Sprengstoff beladene Drohnen in die Veranstaltung zu steuern und anschließend auf fliehende, in Panik geratene Besucher zu schießen.
Tycen C. Proper (19) aus Danville (US-Bundesstaat Ohio) und vier weitere Personen wurden an dem Wochenende, an dem die UFC-Veranstaltung „Freedom 250“ stattfand, in Missouri, Nebraska und Kalifornien festgenommen und angeklagt. Etwa eine Woche später wurden zwei weitere Beschuldigte vom FBI in Washington und Missouri festgenommen und angeklagt. Wie das Justizministerium mitteilte, wurde in dieser Woche auch der achte Mann angeklagt. Bei ihm handelt es sich um den 21-jährigen Chandler D. Scaggs aus Chapmanville (US-Bundesstaat West Virginia). Er soll als Scharfschütze vorgesehen gewesen sein.