Politik

Beinahe-Crash mit Trump an Bord: Präsidenten-Heli kommt Passagierjet gefährlich nahe

Beinahe-Crash mit Trump an Bord: Präsidenten-Heli kommt Passagierjet gefährlich nahe
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Washington – Schreckmoment über Washington! Ein Militärhubschrauber mit US-Präsident Donald Trump (80) an Bord ist einem Passagierflugzeug offenbar gefährlich nahegekommen. Nach Informationen der „New York Times“ ermittelt jetzt sogar die US-Luftfahrtbehörde FAA wegen des Vorfalls. Dieser habe sich am Dienstagnachmittag ereignet, als Trump mit der „Marine One“ zur Militärbasis Andrews unterwegs war.

Vor dem Start versuchte die Besatzung des Präsidenten-Hubschraubers zwar mehrmals, den Tower des Washingtoner Ronald Reagan National Airport zu informieren. Doch die Funksprüche kamen offenbar nicht oder nur unverständlich an. Die Folge: Der Hubschrauber startete, während sich bereits ein Passagierflugzeug der Envoy Air in unmittelbarer Nähe befand. Wie knapp es wirklich war, zeigen die Angaben der FAA: Nach ersten Erkenntnissen trennten die beiden Flugzeuge nur 200 Meter vertikal und 1,3 Kilometer horizontal. Es habe einen „kurzzeitigen Verlust des Sicherheitsabstands gegeben“, schreibt die Behörde.

Beinahe-Crash weckt schlimme Erinnerungen

Besonders brisant: Es wäre nicht die erste schwere Flugkatastrophe über der US-Hauptstadt gewesen. Bei einem ähnlichen Vorfall im Januar 2025 war ein Militärhubschrauber vom Typ Black Hawk im Washingtoner Luftraum mit einer Passagiermaschine kollidiert. Alle 67 Menschen an Bord beider Fluggeräte kamen ums Leben. Seitdem gilt der Luftraum rund um den Reagan National Airport eigentlich als besonders sensibel. Die FAA ließ auch bereits bestimmte Routen für Hubschrauber ändern oder sperren. Umso brisanter, dass es jetzt zu einem erneuten Fast-Unfall gekommen ist – und das mit Trump an Bord!

Völliges Chaos im Funkverkehr

Die Funkaufzeichnungen des Vorfalls zeigen, wie chaotisch die Situation offenbar verlief. Mehrfach meldete die Crew von Marine One dem Tower, dass der Start unmittelbar bevorstehe. Sie erhielt jedoch keine klare Antwort. Wieso der Hubschrauber dennoch abhob, muss jetzt untersucht werden. Wenig später bemerkte der Fluglotse offenbar, dass sich Marine One bereits in der Luft befand, und sprach eine Warnung aus. Brisant: Zu diesem Zeitpunkt war auch die Passagiermaschine bereits auf ihrem Weg zum Ziel Pensacola (Florida). Schließlich konnte die Besatzung des Helis das Flugzeug selbst erspähen und änderte ihren Kurs. Das Weiße Haus betont laut „New York Times“, dass Trump zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen sei. Die Marine One werde von den „besten Piloten der Welt“ geflogen.

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