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Deutscher Arzt erschossen: War eine abgesagte Po-OP das Mord-Motiv?

Deutscher Arzt erschossen: War eine abgesagte Po-OP das Mord-Motiv?
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Marbella (Spanien) – Zum Mord an dem deutschen Star-Chirurgen Alexander Aslani (57) im spanischen Nobelort Marbella werden immer mehr Einzelheiten bekannt. Es handelt sich offenbar um einen professionell geplanten Auftragsmord!

Ein Mann war vor wenigen Tagen seelenruhig in die Praxis des Schönheitschirurgen gekommen und hatte Aslani mit mehreren Kopfschüssen regelrecht hingerichtet. Seine Frau wurde Zeugin, sie lief schreiend auf die Straße. Der 24 Stunden nach dem Verbrechen festgenommene Verdächtige, ein 18-jähriger Schwede, soll laut spanischen Medien zur berüchtigten Bande „Shottaz“ gehören. Das Kennzeichen seines Motorrads soll den Killer überführt haben.

Spur führt zu blutiger Gang

Die Gruppierung „Shottaz“ stammt ursprünglich aus dem Problemviertel Rinkeby bei Stockholm und soll inzwischen auch an der Costa del Sol aktiv sein. Ermittler bringen das Netzwerk mit schwerer organisierter Kriminalität in Verbindung. Nach Medienberichten soll die Gruppe für 10.000 bis 12.000 Euro Auftragskiller bereitstellen.

Der junge Schwede afrikanischer Abstammung sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Vor dem Richter verweigerte er jede Aussage zu möglichen Hintermännern. Nach Auswertung von Patientenakten sowie Befragungen von Witwe Jeannine und Angestellten verfolgt die Kripo jetzt zwei Spuren:

These 1: Eine geplatzte Po-Operation

Eine vermögende Frau aus Saudi-Arabien wollte sich für 40.000 Euro das Gesäß vergrößern lassen („Brazilian Butt Lift“). Eine OP, die Alexander Aslani schon tausendfach durchgeführt hatte – bei Frauen aus Film und Fernsehen, Pornostars, angeblich auch bei einer Prinzessin. Dafür wurde er berühmt.

Nach einer ersten Operation bei der Frau aus Saudi-Arabien und einer Anzahlung von 16.000 Euro soll sich Aslani geweigert haben, die zuvor vereinbarte zweite OP durchzuführen. Er soll die Patientin für psychisch nicht geeignet eingestuft haben, den nächsten OP-Schritt zu verkraften. Der vermögende und offenbar einflussreiche Mann soll die erste Zahlung zurückverlangt haben. Aslani weigerte sich – Folge waren massive Drohungen. War diese Po-Operation das Motiv, einen Auftragskiller anzuheuern? Fakt: Das Paar ist aus Spanien abgereist und bisher nicht in seine Heimat zurückgekehrt.

These 2: Rache nach Tod einer Patientin

Eine kolumbianische Patientin starb angeblich nach einer Schönheitsoperation in der Aslani-Klinik. Die Familie der Toten soll über die Erklärungen der Aslani-Klinik entsetzt gewesen sein. Ein Motiv für den Mord? Die internationalen Ermittlungen rund um den Erdball laufen auch hier.

Für viele Bekannte von Alexander Aslani ist der eiskalte Mord unbegreiflich. In den sozialen Netzwerken trauern etliche operierte Frauen um den deutschen Schönheits-Doc. Für sein soziales Engagement war der Deutsche zudem hoch angesehen. Insbesondere für seine kostenlosen Operationen in Südafrika und Indien. Aslani und seine Frau reisten einmal jährlich nach Kalkutta, wo er arme Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten operierte.

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