Dieser Transfer hat sich jetzt schon bezahlt gemacht! Dženan Pejčinović (21) schießt den VfB Stuttgart zum 4:0-Pokalauftaktsieg in Rostock. Der 25‑Millionen-Euro-Neuzugang schnürt in seinem 1. Pflichtspiel direkt einen Dreierpack. Das wird auch Jürgen Klopp (59) freuen.
Denn SPORT BILD hatte bereits Mitte August berichtet, dass der Bundestrainer den VfB schon wissen ließ, dass er Pejcinovic beim Neustart der deutschen Nationalmannschaft hinsichtlich der EM 2028 auf dem Zettel hat – und der Stürmer zeigt sofort, warum!
18. Minute: Hansa verliert im eigenen Aufbau den Ball. Tiago Tomas leitet die Kugel sofort auf den zentral lauernden Pejčinović weiter. Der Angreifer schließt mit einem Flachschuss präzise ins rechte Eck ab.
Nur 19 Minuten später dann direkt der zweite Streich. Wieder führt ein Rostocker Aufbaufehler zum Gegentreffer. Dann rutscht Pfanne nach einer guten Bewegung von Pejčinović weg. Diesmal knallt der Ex-Wolfsburger den Ball rechts oben ins Eck (37.).
Nachdem mit Tiago Tomas in der 2. Halbzeit dann auch noch der zweite Ex-Wolfsburger im VfB-Dress zum 3:0 (74.) trifft, macht Pejčinović nach einer flachen Hereingabe von Vagnoman seinen Dreierpack perfekt (82.).
Hoeneß begeistert von Pejčinović
Ein Super-Einstand, der sicher auch Sebastian Hoeneß (44) glücklich macht. Der VfB-Trainer hatte am Mittwoch noch im großen Interview mit SPORT BILD geschwärmt: „Ich traue Dzenan den Sprung in die Nationalmannschaft zu. Wir haben als Klub eine solche Ablösesumme in die Hand genommen, weil wir alle eine große Fantasie haben, was seinen weiteren Weg angeht. Dzenan ist ein Stürmer, der Tore mit rechts, mit links und mit dem Kopf machen kann. Er bringt viele Qualitäten mit, die ein Mittelstürmer braucht.“
Übrigens: In Rostock führt Deniz Undav (30) die Stuttgarter als Kapitän aufs Feld. Der eigentliche Spielführer, Atakan Karazor (29), sitzt auf der Bank. Nach dem Abschluss des Trainingslagers am Chiemsee hatte Hoeneß eigentlich angekündigt, dass die Kapitänsfrage vor dem ersten Pflichtspiel entschieden werden solle. Vor dem Pokal-Kick sagte er dann allerdings: „Wir haben noch nicht gewählt, werden das vor dem ersten Bundesligaspiel machen.“
Nach BILD-Informationen ist Karazor aber bereits darüber informiert worden, dass er nach 2 Jahren als Kapitän nicht weitermachen soll. Sportlich hat Neuzugang Grischa Prömel (31) die Nase vor dem Türken, der keinen gesicherten Stammplatz mehr hat. Deshalb spricht jetzt vieles für Undav als neuen Kapitän. Darüber entscheidet in den nächsten Tagen dann endgültig der sechsköpfige Mannschaftsrat (Bredlow, Zagadou, Demirovic, Karazor, Undav und Stiller).