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Flugzeugabsturz in Peru: Andreas und Gertrud H. saßen in Todesmaschine

Flugzeugabsturz in Peru: Andreas und Gertrud H. saßen in Todesmaschine
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Peru – Sie wollten ein Weltkulturerbe aus der Vogelperspektive bestaunen. Doch der Rundflug über die rätselhaften Nazca-Zeichnungen in der peruanischen Wüste endete in einer Katastrophe: Das Kleinflugzeug stürzte ab, zerschellte am Boden und ging in Flammen auf. Für die 13 Menschen an Bord kam jede Hilfe zu spät. Unter den Toten sind auch die beiden Deutschen Andreas H. (†78) und Gertrud H. (†77).

Die Maschine vom Typ Cessna 208B war am Samstag um 12.10 Uhr (Ortszeit) in der Stadt Pisco gestartet, wie der Sender RPP berichtet. Während die Touristen die berühmten Nazca-Scharrbilder aus der Luft bestaunten, funkte der Pilot der Fluggesellschaft Aerodiana plötzlich einen Notruf. Um 13.01 Uhr ging die Alarmmeldung ein, Rettungskräfte rückten umgehend aus. Doch kurz darauf riss der Funkkontakt ab.

Keiner überlebte

Das Flugzeug zerschellte in der Wüste. Die Absturzstelle wurde erst entdeckt, als ein anderes Flugzeug über dem Gebiet eine Rauchsäule sichtete. Laut RPP-Bericht stiegen rund acht Kilometer vom Flugplatz der Stadt Nazca entfernt dichte Schwaden auf und führten die Helfer schließlich zu den Trümmern der Unglücksmaschine.

An Bord befanden sich elf Touristen aus Deutschland, Italien und Spanien sowie zwei peruanische Crewmitglieder. Keiner der 13 Insassen überlebte. Die Opfer des Flugzeugabsturzes waren zwischen 18 und 78 Jahre alt. Woher die getöteten Deutschen kommen, ist nicht bekannt.

„In diesem Moment tiefster Trauer sprechen wir den Familien und Angehörigen der Verstorbenen unser aufrichtiges Beileid und unsere Solidarität aus“, teilte das Unternehmen Aerodiana mit.

Das sagt der Betreiber nach dem Flugzeugabsturz

Das Unternehmen erklärte zudem, man habe in 18 Jahren Betriebszeit stets auf die Sicherheit von Passagieren und Besatzung geachtet. „Daher betrifft uns dieser Vorfall zutiefst und bekräftigt unsere Bereitschaft, uneingeschränkt und verantwortungsbewusst mit den Behörden zusammenzuarbeiten.“

Warum die Maschine abstürzte, ist noch unklar. Nach der Katastrophe rückten Ermittler sofort zur Unglücksstelle aus. Stundenlang arbeiteten Einsatzkräfte zwischen den Trümmern, bargen die Opfer und sicherten Spuren, die nun Hinweise auf die Ursache liefern sollen. Perus Präsidentin Keiko Fujimori (51) kündigte umfassende Untersuchungen an. Gleichzeitig sagte das Außenministerium den Angehörigen der elf ausländischen Todesopfer Unterstützung zu.

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