Berlin – Die illegale Migration nach Deutschland geht deutlich zurück. Überraschend: Einer Gründe ist neben den verschärften Grenzkontrollen Trumps Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran. Das belegen aktuelle Zahlen der Bundesregierung und vertrauliche Analysen der Sicherheitsbehörden zur Migrationslage in Deutschland.
Denn: Die Konflikte im Nahen Osten und Trumps Iran-Krieg haben, anders als von Experten vermutet, die Migrationslage in Deutschland NICHT verschärft! Im Gegenteil. Sie sorgen für weniger Migranten in Europa. Das ist das Votum eines Geheimberichts der Sicherheitsbehörden (liegt BILD exklusiv vor). Dort heißt es: „Die aktuelle Lage im Iran bzw. in der Region des Nahen Ostens hat bislang zu keinen gravierenden Migrationsbewegungen mit Auswirkungen auf die Außengrenze der EU geführt.“
- Afghanistan – Hier halten eine stabilere Sicherheitslage, strenge Ausreisebeschränkungen und extrem hohe Schleuserkosten viele Menschen schon von der Flucht nach Europa ab.
- Iran – Strenge Ausreisebeschränkungen und weitgehend geschlossene sowie engmaschig kontrollierte Grenzen bremsen die meisten Menschen schon vor einem Fluchtversuch aus. Allerdings sind innerhalb des Iran seit Kriegsbeginn 3,2 Millionen Menschen auf der Flucht.
- In Syrien fällt mit dem Ende des Bürgerkriegs für viele der wichtigste Fluchtgrund weg, wodurch in den vergangenen Monaten deutlich weniger Menschen nach Europa aufbrechen.
- In der Türkei erschweren deutlich strengere Grenzkontrollen entlang der Balkanroute sowie steigende Schleuserkosten die Ausreise für Flüchtlinge, auch aus dem Iran, spürbar.
Dieser Rückgang zeigt sich in konkreten Zahlen sowie in den Kosten für die illegale Migration:
- Flüchtlingszahl – 3,53 Millionen Flüchtlinge (Stand: 31.12.2025) haben bei uns Schutz gesucht, 100.000 weniger als 2024. Hauptherkunftsländer: Ukraine, Syrien, Afghanistan.
- Asylanträge – In den ersten sieben Monaten 2026 stellten laut BAMF 43.957 Flüchtlinge erstmals einen Asylantrag, im Vorjahreszeitraum waren es noch 61.336 (Minus 28 Prozent).
- Illegale Einreise – Die Fälle unerlaubter Einreise gehen laut Bundespolizei zurück. Von Januar bis Juli stellte die Behörde 28.479 Fälle fest (im selben Zeitraum 2025: 36.968 Fälle), minus 23 Prozent.
- Kosten: 2025 kostete die Versorgung und Unterbringung von Asylbewerbern den Bund 24,8 Milliarden Euro – ein Rückgang von 3,2 Milliarden Euro im Vergleich zu 2024. Für die nächsten Jahre rechnet der Bund mit jährlichen Kosten von rund 23,8 Milliarden Euro.
Das spiegelt sich jetzt schon in den Kommunen wider! Denn von den Städten und Gemeinden hieß es auf BILD-Nachfrage, dass die sinkenden Asylzahlen für eine deutliche Entlastung bei den Unterkünften sorgen. Gleichzeitig werden vor allem teure, provisorische Plätze abgebaut, u.a. auch wegen knapper Kassen. Dauerhafte Neubauten ersetzen dabei teilweise alte Unterkünfte.
Manuel Ostermann (35), Chef der Bundespolizeigewerkschaft, zu BILD: „Die Zahlen zeigen ganz klar: Grenzkontrollen wirken! Da Deutschland inzwischen auch bei einem Asylgesuch die Einreise an der Grenze verweigert, haben hier alle anderen Länder nachgezogen. Das muss so bleiben.“