Am Freitag geht es rund. Der HSV Hamburg kämpft beim Heide-Cup in Schneverdingen (17.45 Uhr, Sprungwurf.tv) um den ersten Titel der Saison. Zum Auftakt trifft das Team von Trainer Torsten Jansen (49) auf den dänischen Zweitligisten HOJ Elite. Die Skandinavier reisen u. a. mit dem früheren HSV-Star Hans Lindberg (45) an, der bei HOJ als Sportdirektor tätig ist. Die weiteren Partien: TSV Hannover-Burgdorf – Mors Thy HB (15.30 Uhr), Gummersbach – Provence Aix (20.15 Uhr).
Am Donnerstagabend hatten die Hamburger Bosse und Spieler noch einen wichtigen Auftritt beim Get-together mit Freunden des Hamburger Handballs im Rahmen eines Partner-Events an der Binnenalster. Bei Hauptsponsor Hapag-Lloyd gab es Neuigkeiten, u. a. wurde ein neues Logo für die bevorstehende Spielzeit in der Opel Handball-Bundesliga präsentiert. Nach BILD-Informationen hatte es darüber in den vergangenen Wochen viel Wirbel im Verein und bei den daran beteiligten Personen gegeben. Das bereits erstellte Logo wurde in die Tonne gehauen, im Eiltempo ein neues erstellt.
Auch die beabsichtigte Namensänderung beim Bundesligisten sorgt für Wirbel. Aus dem HSV Hamburg wird jetzt der Handball Club Hamburg (HCH).
Der neue HSC-Präsident Niklas Weller (33): „Handball Club Hamburg, dieser Name gehört uns, ganz allein. Unser Name ist nicht mehr der HSVH. Mit dem neuen Namen und der klaren Ausrichtung schlagen wir sichtbar ein neues Kapitel auf. Was bleibt, ist die Geschichte, die wir uns gemeinsam in den vergangenen fast 25 Jahren hart erarbeitet haben. Mit Höhen und Tiefen, mal laut und auch mal leise. Aber immer intensiv und dem klaren, mutigen Blick in Richtung Zukunft. All das vereint sich im Handball Club Hamburg. Der neue Auftritt steht für den Beginn eines Kapitels unserer Clubgeschichte, das wir mit einem neuen Selbstbewusstsein und der hanseatischen Bodenständigkeit gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Fans und Partnern begonnen haben und bestreiten wollen.“
Wirbel um Logo & Namen: Handballer verkünden Zukunfts-Knaller!
In den sozialen Medien hatten die Klub-Verantwortlichen dem Ereignis in den vergangenen Tagen entgegengefiebert, einen Countdown heruntergezählt. Sogar von „Revolution“ war die Rede. „Unsere Geschichte bleibt. Die Leidenschaft bleibt. Der Kampf bleibt. Hamburg bleibt. Jetzt starten wir in die Zukunft. Seid ihr bereit?“, hatten Johannes Bitter (43), Toto Jansen (49), Robin Haug (27) und Lukas Ossenkopp (33) erklärt.
HCH-Sportdirektor Jogi Bitter erklärt: „Für unsere Mannschaft, für den ganzen Verein und für alle, die mit uns den Handball in dieser Stadt leben und lieben, ist der neue Name ein Stück Klarheit. Die Geschichten auf dem Weg von der vierten Liga zurück in die Bundesliga und ebenso die Herausforderungen unserer jüngsten Kapitel haben uns geprägt, sportlich wie menschlich. Die Geschichte tragen wir jetzt unter einem Namen, der wirklich unserer ist. Das neue Wappen mit der ‚Schiffsburg‘ auf der Elbe zeigt, wofür wir stehen: verwurzelt in Hamburg, mit einer klaren Identität, mit dem mutigen Blick nach vorn und offen für das nächste Kapitel.“
Auch Pascal Hens (46), Weltmeister 2007 und eines der Gesichter des früheren HSV Handball, gehört zur Marke. Nach BILD-Informationen wird „Pommes“ (aktuell im Urlaub) künftig Aufgaben im Verein übernehmen.