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HSV: Schockierende Diagnose bei Kapitän Remberg

HSV: Schockierende Diagnose bei Kapitän Remberg
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„Bei Rambo sieht es absolut beschissen aus“, sagte HSV-Trainer Merlin Polzin (35) nach dem 3:2 in Hoffenheim. Am Tag danach gab es die bittere Gewissheit: Kapitän Nicolai „Rambo“ Remberg (26) hat sich bei einem Zweikampf einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und fällt Monate aus.

Ein harter Schlag für Remberg, der sich vorher in seiner Karriere noch nie verletzt hatte, und den HSV. Mit dem Mittelfeldmann fehlt nun ein Anführer auf dem Platz und in der Kabine. Polzin: „Er ist der Spieler, der genau verkörpert, was den neuen HSV ausmacht. Er ist das Paradebeispiel eines Leaders.“ Für den nun andere einspringen müssen.

Remberg nicht der einzige Verletzte

Mittelfeld-Abräumer Remberg kam im Juli 2025 für 2,4 Mio. Euro aus Kiel, wurde in kürzester Zeit zum Antreiber, Vorbild und vor dieser Saison Kapitän (er übernahm die Binde von Yussuf Poulsen). Nach dem Schlusspfiff in Hoffenheim stand Remberg mit Krücken und gequältem Gesicht auf dem Platz. Coach Polzin verriet: „Er hat nach dem Spiel auch ein paar Worte an die Mannschaft gerichtet. Das war sehr emotional.“

Den HSV erwischt es in den vergangenen Wochen knüppeldick. Erst kamen Albert Grønbaek (25) und Patson Daka (27) mit Muskelfaserrissen von ihren Nationalteams zurück, nun der Remberg-Schock. Bei Grønbaek besteht Hoffnung, dass er im nächsten Spiel gegen Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) schon wieder mitmischen kann. Aber wer ersetzt dann und in den kommenden Monaten Remberg? Polzin: „Wir werden, wenn es uns auch wehtut, Lösungen finden.“

Eine Möglichkeit wäre Kofi Amoako (21), der im Sommer als Remberg-Ersatz aus Dresden kam, bisher aber noch mit dem Sprung in die 1. Liga zu kämpfen hat. Eine andere Variante wäre, Nicolas Capaldo (28) aus der Abwehr-Dreierkette ins defensive Mittelfeld zu ziehen. Eine Position, die ihm nicht neu ist.

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