Noch einmal sommerliche Temperaturen, dann die Wetter-Wende! Der Mittwoch startet zwar frisch und trüb, anschließend wird es aber sonnig und warm. In vielen Regionen Deutschlands steht der wohl letzte Spätsommertag des Jahres bevor. Am Abend ziehen im Westen erste gewittrige Schauer auf, während an der Nordseeküste stürmischer Wind und kalte Polarluft den Herbst einläuten.
„Wer kann, sollte den Tag noch einmal draußen genießen, denn es ist für viele Regionen der vorerst letzte Tag mit über 20 Grad“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD. Nachdem sich der morgendliche Nebel aufgelöst hat, wird es besonders am Oberrhein und im Südwesten mit bis zu 24, örtlich sogar 25 Grad außergewöhnlich warm für diese Zeit des Jahres. Auch im Osten gibt das Wetter viel Sonne her.
So kräftig weht der Wind in Deutschland
Und am Abend, warnt Jung, sollten vorsichtshalber im Westen und an der Nordsee „die Gartenmöbel und lose Gegenstände gesichert werden“. Denn der Wind frischt über der Nordsee spürbar auf, erreicht Spitzen von knapp 50 km/h. „Die Kaltfront wird begleitet von einem böigen Nord-/Nordwestwind, der an den Küsten sowie in höheren Lagen Windstärke 7 bis 8 erreichen kann“, bestätigt Klimatologe Dr. Karsten Brandt gegenüber BILD.
Wetter-Wende mit Gewittern und viel Regen
Der Experte prognostiziert: „Mit dem Wetterumschwung kommt der Vollherbst.“ In der Nacht zum Donnerstag soll das Niederschlagsband mit Schauern, Gewittern und Sturmböen weiter auf die Mitte, den Südwesten und den Norden Deutschlands übergreifen. Bis zum Donnerstagabend erfasst die kühle Atlantikluft schließlich das gesamte Bundesgebiet.
Für Brandt ist dabei der bevorstehende Temperatursturz „eindrucksvoll“: „Während heute noch einmal warme bis sommerliche 20 bis 26 Grad gemessen werden, brechen die Höchstwerte morgen und am Freitag flächendeckend auf nur noch 10 bis 14 Grad ein – bei länger anhaltendem Regen lokal sogar darunter.“