Berlin – Sie nimmt nichts zurück! Mit einem neuen Instagram-Video löst Israel-Hasserin Vanessa Emde (45) den neuen Skandal bei den Berliner Linken aus. Dabei war sie gerade erst offiziell in die Rathaus-Fraktion der Linken aufgenommen worden, was zum (sehr kurzzeitigen) Stopp der Sondierungsgespräche mit SPD und Grünen geführt hatte.
Doch die Frau, die beinahe die rot-grün-rote Zusammenarbeit sprengte, macht genauso radikal weiter wie bisher!
Sie plant schon den nächsten Radikalen-Kongress mit Marxisten, die bestreiten, dass die Hamas am 7. Oktober 2023 Zivilisten getötet hat (obwohl sie ihre Gräueltaten in den israelischen Dörfern und dem Nova-Musikfestival selbst filmten).
Und jetzt auch noch das: In ihrem neuen Instagram-Video macht sie keinen Hehl daraus, was sie von der Vereinbarung ihrer Fraktion hält, sich an Beschlüsse der Partei – wie etwa zum Existenzrecht Israels – zu halten. Nämlich nichts! Das Wort „Staatsräson“ nimmt sie nur abfällig in den Mund.
Emde spielt Opfer und erneuert Skandal-Aussagen
Stattdessen jammert Emde (von ihren Parteifreunden „Vedi“ genannt) darüber, dass sie „unfreiwillig zur Protagonistin eines Schmierentheaters“ geworden sei, „inszeniert von SPD, Grünen und den großen Medienhäusern“. Dass sie am Ende doch in die Fraktion aufgenommen wurde, sei ein „Geländegewinn gegen die Staatsräson“.
Dann attackiert sie ihre eigene Partei – die einen „Bekenntniszwang zum Existenzrecht Israels und zur Zwei-Staaten-Lösung“ den Wahlverlierern (gemeint: SPD und Grüne) als Koalitionsgeschenk gemacht habe. Gebunden fühlt sie sich daran nicht: Sie erneuert noch einmal ihre Skandal-Aussage, in der sie Israel das Existenzrecht abspricht: „Es gibt kein Existenzrecht für Staaten, Menschen haben ein Recht zu existieren.“ Auch sei es legitim, für die offiziell auch von den Linken abgelehnte Ein-Staaten-Lösung einzutreten. Sie nehme „nichts davon zurück“. Ihr Video endet mit der Parole: „Keine Fraktion ohne Aktion! Freiheit für Palästina!“
Dazu muss man wissen: Mit „Ein-Staaten-Lösung“ ist de facto die Abschaffung Israels als einziger jüdischer Staat der Welt gemeint. Als notwendiger Schutzraum für Juden, in dem sie sicher leben können.
Linke wollen Emde-Problem „beraten“
In den gerade wieder aufgenommenen Sondierungsgesprächen zwischen Linken, Grünen und SPD dürfte das neue Emde-Bekenntnis für Zündstoff sorgen. Die Berliner Grünen haben für Montag 49 Delegierte zu einem kleinen Parteitag eingeladen, auf dem sie über den Einstieg in Koalitionsgespräche abstimmen wollen. Bei der SPD entscheidet der Landesvorstand „in Kürze“ über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen.
CDU-Fraktionschef Stefan Evers zu BILD: „Vanessa Emde verhöhnt mal wieder das Existenzrecht Israels und feiert öffentlich ihren erfolgreichen Kampf gegen die Staatsräson. SPD und Grüne verhandeln trotzdem unbeirrt weiter mit dieser Linken. Ein Aufstand der Anständigen bleibt bisher aus. Wer sich so brutal vorführen lässt, beschädigt nicht nur die eigene Glaubwürdigkeit, sondern auch das Ansehen Berlins und Deutschlands insgesamt.“
Ziehen die Linken Konsequenzen aus dem neuen Problem-Video von Vanessa Emde? Möglicherweise! Tobias Schulze (50), Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, zu BILD: „Wir beraten und heute dazu.“