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Kontaktverbot! Deutsche Basketballerin darf sich Mitspielerinnen nicht nähern

Kontaktverbot! Deutsche Basketballerin darf sich Mitspielerinnen nicht nähern
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Am 4. September startet für die deutschen Basketball-Frauen das Highlight des Jahres: die Weltmeisterschaft in Berlin! Unsere Nationalmannschaft spielt in Gruppe A gegen Spanien, Japan und Mali. Dabei ruhen auf Nyara Sabally (26) viele Hoffnungen! Der Superstar aus der WNBA, dem weiblichen Ableger der NBA, ist eine DER Leistungsträgerinnen im Kader. Doch bei der Testspiel-Pleite am Donnerstagabend in Köln gegen die Türkei (62:63) bekam Sabally erst einmal ein Kontaktverbot verpasst!

Deutsche Basketballerin darf nicht in die Nähe ihres Teams

Unglaublich, aber wahr: Sabally, derzeit angeschlagen mit Wadenproblemen, musste auf der Tribüne Platz nehmen. Denn eine Regel der WNBA sieht ein komplettes Kontaktverbot zwischen ihren Spielerinnen, in diesem Fall Sabally, und dem jeweiligen Landesverband, also dem DBB-Team, vor! Diese Regel gilt bis zu einem bestimmten Stichtag, der am Donnerstag noch nicht erreicht war. Hieß: Tribüne! Hätte sich Sabally mal kurz zur Mannschaft gesellt, hätte ihr tatsächlich eine Sperre von bis zu ZWEI Jahren drohen können.

Cheftrainer Olaf Lange erklärte gegenüber „Sport1“: „Das war kompletter Blödsinn, dass man sich mit sowas überhaupt auseinandersetzen muss. Die Sperre ist jetzt aber zum Glück fast vorbei. Deswegen ist sie jetzt auch hier. Viel mehr will ich mich dazu jetzt nicht mehr äußern. Vom Reglement her macht es auf jeden Fall keinen Sinn, aber wir wollten uns absichern und keine unnötigen Probleme schaffen.“

Lange ist guter Dinge, dass Sabally bis zur WM fit werden könnte, sprach nach Ansicht der MRT-Aufnahmen von „sehr positiven ersten Eindrücken“. In einer Presserunde am Mittwoch hatte der Bundestrainer wegen des Kontaktverbots bereits erläutert: „Es gibt da gewisse Regeln, denen zufolge Spielerinnen, je nachdem, wie lange sie in der Liga gespielt haben, nur so und so viele Tage nicht bei ihren Teams sein dürfen. Da Nyara eine derjenigen ist, die am längsten in der WNBA gespielt haben, dürfte sie jetzt nicht frühzeitig abreisen, sonst wird sie gesperrt. Und da sie jetzt nach Deutschland abreist und jetzt die WM ist, könnte das von bestimmten Vereinen so interpretiert werden, dass sie da irgendeinen Wettbewerbsvorteil erhält. Und wenn das an die Liga herangetragen wird, entsteht Handlungsbedarf. Dann müssen wir anfangen zu beweisen, dass sie nicht bei der Nationalmannschaft ist.“

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