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Peinliches Podcast-Spiel: Australiens Premier spricht über Sex mit Kylie Minogue

Peinliches Podcast-Spiel: Australiens Premier spricht über Sex mit Kylie Minogue
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Canberra (Australien) – Huch, was plaudert der denn da? Erst Sex-Sprüche über Kylie Minogue (58), dann ein Witz über das eigene Schlafzimmer! Australiens Premier Anthony Albanese (63) hat sich mit einem Podcast-Auftritt mächtig Ärger eingehandelt.

Im Comedy-Podcast „Bush Deep“ wurde der Regierungschef gefragt, welche von drei prominenten Australierinnen er am liebsten daten, heiraten oder mit ins Bett nehmen würde. Zur Auswahl stellte Moderatorin Nikki Osborne (44) Popstar Kylie Minogue, Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman (59) und Musicalstar Rhonda Burchmore (66).

Albanese: „Alles davon. Sie ist großartig.“

Zunächst wollte der Premier die Frage noch umgehen. „Ich bin doch erst seit sechs Monaten verheiratet“, sagte er. Doch Moderatorin Osborne ließ nicht locker: „Aber wenn es schiefgeht, tun wir einfach so, als ob.“ Da gab der Premier nach: „Kylie, ganz klar.“ Osborne hakte sofort nach: „Du würdest Kylie heiraten, mit ihr schlafen und mit ihr ausgehen?“ Albanes’ Antwort: „Alles davon.“ Dann legte er noch nach: „Sie ist großartig.“

Dann gleich der nächste Sex-Spruch

Damit war das Thema Sex aber noch nicht erledigt. Die Moderatorin wollte anschließend wissen, ob Albanese und seine Ehefrau Jodie Haydon (47) „wie die Kaninchen“ Sex hätten. Der Australien-Premier scherzte: „Na ja, wenn wir Zeit haben.“ Ein Sieg seines Lieblings-Rugbyvereins, der South Sydney Rabbitohs, sei „immer ein gutes Aphrodisiakum“.

Premier entschuldigt sich

Der Sex-Talk kam nicht überall gut an. Vor allem Politikerinnen kritisierten den Premier scharf: Die Abgeordnete Zali Steggall (52) bezeichnete die Teilnahme an dem Sex-Spiel als „völlig unangemessen“ für einen Premierminister. Oppositionspolitikerin Sarah Henderson (62) sprach von „respektlosen Äußerungen“ gegenüber Frauen und einem Verhalten, das dem Amt des Regierungschefs nicht gerecht werde.

Albanes’ Büro veröffentlichte am Montagmorgen ein knappes Statement des Premiers. Darin heißt es nur: „Ich entschuldige mich unmissverständlich für die Äußerungen.“

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