Leipzig – Statt ihr zu helfen, nutzten sie ihre Situation aufs Schlimmste aus! Eine angetrunkene junge Frau (26) ist in einem Stadtpark in Leipzig missbraucht worden. Die Polizei sucht nach drei flüchtigen Männern und bittet jetzt die Bevölkerung um Mithilfe.
Die schreckliche Tat ereignete sich demnach bereits in der Nacht zu Dienstag im Lene-Voigt-Park, der umgeben von Wohnhäusern im östlichen Stadtteil Reudnitz liegt. Womöglich hat einer der Anwohner hier etwas beobachtet, was für die Ermittler relevant sein könnte.
Frau überwältigt und vom Weg gezerrt
Die 26-Jährige war nach Polizeiangaben gegen 23 Uhr mit einer Freundin in der begrünten Anlage unterwegs. Bis kurz nach Mitternacht hielten sich die Frauen nahe dem Lokschuppen auf, einer verfallenen Ruine. Auf dem Heimweg trennten sich ihre Wege – und das spätere Opfer traf auf drei Männer, die auf einer Parkbank an einem Ausgang saßen und Alkohol bei sich hatten.
Ob die Frau etwas von dem Alkohol der Männer trank, ist nicht bekannt. Wie BILD erfuhr, steht jedoch fest, dass sie sich nicht mehr mit all ihren Kräften wehren konnte, als mindestens einer der Männer sie hinter ein Toiletten-Häuschen zerrte und schließlich missbrauchte.
Polizei verrät Hautfarbe der Verdächtigen nicht
Die Kripo sucht nun Zeugen, die die Männer gesehen haben oder kennen. Sie sollen sich in der Nacht zu Dienstag auf Höhe der Reichpietschstraße 49 in Leipzig, in der Nähe des Restaurants „Trattoria Anna Rosa“, aufgehalten haben.
Einer der Verdächtigen ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, 1,75 Meter groß, kräftig und trug einen Bart sowie dunkle, nach hinten gegelte Haare. Der zweite wurde als jünger, etwa 18 bis 25 Jahre alt, 1,80 Meter groß, drahtig-schlank und mit schulterlangen, dunklen Haaren beschrieben. Der dritte Mann war etwa 25 bis 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß, dünn und hatte kurze, braune Haare.
Auffällig: Zu Hautfarbe oder der mutmaßlichen ethnischen Zugehörigkeit der Gesuchten äußerte sich die Polizei nicht. Ein Sprecher erklärte gegenüber BILD: „In der Vergangenheit wurden durch unsichere Angaben Zeugenaussagen beeinflusst, das soll damit vermieden werden.“ Hinweise werden unter der Telefonnummer 0341 966 4666 oder in jeder Dienststelle entgegengenommen.