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Sprengstoffanschlag in Moskau: Grausige Details! Arm der Kurierin flog 15 Meter weit

Sprengstoffanschlag in Moskau: Grausige Details! Arm der Kurierin flog 15 Meter weit
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Moskau – Nach der Explosion vor dem Moskauer Nobelrestaurant Balzi Rossi kommen immer neue Details ans Licht. Das Nationale Antiterror-Komitee (NAK) spricht von einem Anschlag mit einem selbst gebauten Sprengsatz. Nach offiziellen Angaben starb eine Frau bei dem Versuch, die Bombe in das Restaurant zu schmuggeln. Die beiden anderen Toten seien ein Sicherheitsmann, der sie am Betreten des Lokals hindern wollte, sowie ein Gast. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin (68) bezeichnete den Vorfall auf Telegram als „brutalen Terroranschlag“. Die Verantwortlichen würden „gefunden und zur Rechenschaft gezogen“.

Nach Informationen der kremltreuen russischen Zeitung Kommersant soll der Sprengsatz ferngezündet worden sein. Die Detonation habe etwa einem Kilogramm TNT entsprochen. Zudem soll die Bombe mit Bleikugeln gefüllt gewesen sein. Wie heftig die Explosion war, zeigt zudem ein grausiges Detail: Ein Arm der mutmaßlichen Attentäterin soll laut Kommersant rund 15 Meter vom Explosionsort entfernt auf der Straße gefunden worden sein. In einem Video, das in den sozialen Medien verbreitet wurde, ist der Arm ebenfalls zu sehen.

Bei der Explosion am Samstagabend wurden neben den drei Todesopfern nach offiziellen Angaben auch 21 weitere Menschen verletzt. Russische Medien und Telegramkanäle berichten, der Anschlag habe General Aleksandr Chaiko gegolten, dem Chef der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte. Er soll das gesamte Restaurant für rund neun Millionen Rubel (etwa 100.000 Euro) gemietet haben – für eine Party zu seinem 55. Geburtstag.

Gestützt wird dieses Gerücht vor allem durch ein Video, das das Restaurant kurz vor Beginn der Feier zeigen soll. Darin zu sehen: ein Banner mit den Aufschriften „Aleksandr“ und „55“. Das Restaurant bestätigte auf Instagram, dass eine Feier stattgefunden hat, machte allerdings keine Angaben zu den Gästen. Auch offiziell gibt es bisher keinerlei Informationen darüber, wer in dem Restaurant gefeiert hat. ABER: Laut Kommersant war die Party stark bewacht.

Nicht die erste Explosion

Die Gerüchte über ein gezieltes Attentat würden in ein bekanntes Muster passen. Seit der russischen Vollinvasion in der Ukraine wurden mehrfach hochrangige Militärs, kremlnahe Akteure und prominente Kriegsbefürworter Ziel tödlicher Attentate. Der ukrainische Geheimdienst übernahm in mehreren Fällen die Verantwortung für die Taten.

Zu den bekanntesten Fällen zählen die Tötung von General Igor Kirillow im Dezember 2024, General Jaroslaw Moskalik im April 2025 sowie die Autobombe gegen die Nationalistin Darja Dugina im August 2022. Ein Anschlag auf den russischen Oberst Azatbek Omurbekov (bekannt als „Schlächter von Butscha“) im April 2026 schlug fehl.

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