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Thomas Müller: Kurioser Teilzeit-Auftritt bei Vancouver-Sieg

Thomas Müller: Kurioser Teilzeit-Auftritt bei Vancouver-Sieg
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Burnaby (Kanada) – Wer die WM genau verfolgt, dürfte Thomas Müller (36) inzwischen fest als Magenta-Experten im Kopf abgespeichert haben. Zusammen mit Jürgen Klopp (59) und Johannes B. Kerner (61) analysierte er die Spiele vom Seitenrand – druckste herum, klatschte zwischendurch mal eben Lionel Messi (39) ab. Inzwischen ist Müller jedoch aus den Stadien wieder verschwunden. Der Grund: Müller steht selbst noch als Fußballer bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag. Bei ihrem Saisonauftakt feierte der Weltmeister von 2014 nun einen kuriosen Start in die neue Spielzeit.

Aufgrund seiner TV-bedingten Abwesenheit war für Müller im Viertelfinal-Hinspiel der Canadian Championship gegen Cavalry FC lediglich ein Joker-Einsatz geplant. So wurde die Bayern-Legende erst zur zweiten Halbzeit beim Stand von 1:1 eingewechselt – und besorgte prompt die Führung für Vancouver (62.). Für 45 Minuten reichte es allerdings noch nicht, sodass Müller bereits in der 72. Minute wieder ausgewechselt wurde. Vancouver gewann die Partie schlussendlich mit 4:1 und geht mit einer komfortablen Ausgangslage ins Rückspiel (14. Juli, 3.30 Uhr MESZ).

Schon vor wenigen Tagen hatte Müller verraten, wie sehr ihn die Rückkehr auf den Rasen reizt: „Ich hab’s schon am Spielfeldrand wieder deutlich gespürt: Es juckt extrem, selbst wieder auf dem Rasen zu stehen. Ich will wieder Gas geben. Mein Körper fühlt sich gut an.“

Am 17. Juli (2.30 Uhr MESZ) starten die Vancouver Whitecaps dann in die MLS-Saison gegen Chicago Fire. Dort trifft Müller ausgerechnet auf seinen ehemaligen Teamkollegen Robert Lewandowski (37).

Ganz verabschiedet hat sich Müller von der WM-Bühne aber noch nicht. Noch am Dienstag war er im Stadion beim Achtelfinale zwischen der Schweiz und Kolumbien (4:3 i.E.) an der Seitenlinie, das praktischerweise in Vancouver ausgetragen wurde. Auch beim Finale am 19. Juli in New York/New Jersey wird Müller vor Ort sein.

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