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Trainer bestätigte Falschmeldung!: Riesen-Chaos um nächstes England-Spiel

Trainer bestätigte Falschmeldung!: Riesen-Chaos um nächstes England-Spiel
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Chaotische Vorbereitung auf das WM-Achtelfinale Mexiko gegen England! Ursprünglich war die Partie für Sonntagabend, 18 Uhr Ortszeit (Montag, 2 Uhr deutscher Zeit, Magenta TV live) im Aztekenstadion geplant. Aber am Freitag überschlugen sich plötzlich die Ereignisse. Aus Mexiko kamen Berichte, der Anpfiff sei um ganze sechs Stunden nach vorne verlegt worden (auf 20 Uhr deutscher Zeit). Grund: zu erwartende Unwetter in der mexikanischen Hauptstadt am Sonntagabend.

Auch englische Medien sprangen auf den Zug auf. Erste Fans boten ihre Eintrittskarten im Internet zum Verkauf an, weil sie sich sicher waren, es nicht rechtzeitig zum Anpfiff ins Stadion zu schaffen.

Doch am mexikanischen Abend dann die Rolle rückwärts. Die Fifa hat sich nach intensiven Verhandlungen mit beiden Verbänden – und nach dem Blick auf die Wettervorhersage – dazu entschlossen, die Anstoßzeit unangetastet zu lassen.

Zur Verwirrung hatte auch Mexikos Trainer Javier Aguirre (67) beigetragen. Dieser hatte gegenüber Journalisten am Freitagnachmittag die Verschiebung bestätigt. Auf der Pressekonferenz des mexikanischen Verbandes sagte er: „Die Anstoßzeit dieses Spiels zu ändern, ist wie ein Schlag in die Magengrube. Wir müssen unsere Pläne komplett über den Haufen werfen. Wir müssen den Anweisungen der Fifa folgen, aber sie haben uns die Pläne ruiniert.“

Er führt aus: „Wir hatten einen Brunch geplant, danach die Aktivierungseinheit und dann eine Taktikbesprechung. Jetzt müssen wir alles um 6 Stunden nach vorne verschieben. Wir müssen auch unsere Ernährung umstellen. Es ist nicht dasselbe, um 8 Uhr morgens Nudeln zu essen wie um 15 Uhr.“

WM: Mexiko-Trainer bestätigt Verschiebung des Spiels gegen England – dabei ist es gar nicht verschoben

Warum Aguirre die Verschiebung zunächst bestätigte, ist völlig unklar.

Zuletzt hatte die Sechzehntelfinal-Partie der Mexikaner gegen Ecuador wegen eines schweren Gewitters in Mexiko-Stadt mit einer Stunde Verspätung begonnen. Gemäß dem Fifa-Regelwerk kann der Dachverband WM-Partien nach eigenem Ermessen absagen, verschieben oder an einen anderen Ort verlegen.

Die Anstoßzeit bleibt, aber die Engländer haben zwei andere Probleme. Sie haben kaum Zeit, sich an die ungewohnte Höhe (das Aztekenstadion liegt 2200 Meter über dem Meeresspiegel) zu gewöhnen. Darüber hinaus wollte der Verband das Mannschaftshotel in Mexiko-Stadt geheimhalten. Um Szenen wie vor dem letzten Spiel der Mexikaner zu verhindern. Da belagerten Fans in der Nacht vor der Partie das Hotel der Ecuadorianer, hinderten sie mit Feuerwerk, Trommeln und Autohupen am Schlafen.

Der Plan misslang, schon am Freitagnachmittag wurde der Name des Hotels im Internet geleakt.

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