Traumtore, Hattricks und klare Favoritensiege: Die erste Runde des DFB-Pokals bietet jede Menge Spektakel. Von einem Treffer aus fast 40 Metern bis hin zu einem lupenreinen Hattrick ist in den Stadien alles dabei.
Die DFB-Pokal-Spiele vom Sonntag im Überblick:
Eintracht Braunschweig - 1. FC Union Berlin 2:4
Union dreht einen packenden Pokal-Fight! Eintracht Braunschweig macht Union Berlin lange das Leben schwer, am Ende setzt sich der Bundesligist aber mit 4:2 durch. Die Gastgeber gehen früh in Führung, weil Union im eigenen Strafraum überhaupt keinen Zugriff bekommt. Marie sagt Danke und schiebt zum 1:0 ein (11.). Nach einer Ecke gleicht Neuzugang Van den Bosch per Kopf aus (31.).
Doch Braunschweig kommt stark aus der Kabine. Wieder ist es Marie, der nach schönem Doppelpass zum 2:1 trifft (54.). Die Antwort der Berliner folgt erneut nach einer Standardsituation: Rothe köpft den Ausgleich (63.). Anschließend kippt die Partie endgültig. Joker Ljubicic staubt nach einem Abpraller zum 3:2 ab (72.), trifft dann auch zum 4:2 (90.+4) und schießt Union damit in die nächste Runde.
TSV Schott Mainz - Bor. Mönchengladbach 0:5
Gladbach erfüllt die Pflicht! Borussia Mönchengladbach löst die Aufgabe beim TSV Schott Mainz souverän und gewinnt mit 5:0. Gegen den Oberligisten braucht der Bundesligist zunächst etwas Anlauf, schlägt dann aber innerhalb weniger Minuten doppelt zu.
Den Anfang macht Bolin, der sich im Zentrum durchsetzt und flach zur Führung einschiebt (22.). Nur drei Minuten später legt Gladbach nach: Hashioka steigt im Strafraum am höchsten und bringt den Ball eigentlich nur vors Tor. Doch die Hereingabe senkt sich überraschend direkt ins Netz zum 2:0 (25.).
Und Gladbach darf kurz nach der Pause wieder jubeln. Erst schiebt Bolin unbedrängt zum 3:0 ein (48.), dann trifft Ullrich (61.) das Tor. Auch Mohya (67.) darf sich noch in die Torschützenliste eintragen. Die Fohlen ziehen ungefährdet in die nächste Runde ein.
VfB Krieschow - 1. FSV Mainz 05 0:9
Tietz, Tietz, Tietz und Amiri! Der 1. FSV Mainz 05 macht schon vor der Pause alles klar und fegt Oberligist VfB Krieschow am Ende mit 8:0 vom Platz. Mann des Spiels ist Phillip Tietz: Der Stürmer schnürt innerhalb von nur 13 Minuten einen lupenreinen Hattrick. Zweimal per Kopf (19., 32.), einmal mit dem Fuß (26.). Noch vor dem Seitenwechsel erhöhen Amiri (39.) und Becker (43.).
Nach dem Seitenwechsel lässt Amiri alle staunen: Einen Freistoß aus 35 Metern hämmert er mit Hilfe der Unterlatte ins Tor (48.). Was eine Bude! Und auch Tietz trifft in der zweiten Halbzeit: Amiri hebt diesmal die Kugel in den Sechzehner, wo der Stürmer wieder hochsteigt und die Kugel ins Tor nickt (57.). Königsdörffer trifft noch zum 8:0 (73.), Böving zum 9:0 (88.). Mainz lässt keine Zweifel am Klassenunterschied aufkommen und zieht souverän in die nächste Runde ein.
Carl Zeiss Jena - SV Darmstadt 98 1:2
Ein Traumtor reicht Jena nicht! Carl Zeiss Jena schnuppert an der Überraschung, am Ende setzt sich aber der Favorit aus Darmstadt mit 2:1 durch. Die Lilien gehen früh in Führung, als Smit aus der Distanz Maß nimmt und wuchtig zum 1:0 trifft (11.).
Dann folgt der Moment des Spiels: Löder zieht aus knapp 40 Metern ab und überrascht Darmstadt-Keeper Schuhen mit einem spektakulären Fernschuss zum Ausgleich (39.). Die Freude bei den Gastgebern hält allerdings nicht lange. Nur zwei Minuten später schlägt der Zweitligist zurück, Duijvestijn trifft mit links zum 2:1 (41.) und stellt noch vor der Pause die Weichen auf Sieg.
Bahlinger SC - 1. FC Magdeburg 0:4
Magdeburg machts! Der 1. FC Magdeburg lässt beim Bahlinger SC nichts anbrennen und gewinnt souverän mit 4:0. Bereits nach fünf Minuten schiebt Zukowski nach Vorarbeit von Hyryläinen zur Führung ein. Bahlingen hält danach ordentlich dagegen, wird aber kurz vor der Pause erneut bestraft: Michel köpfte völlig frei zum 2:0 ein (31.).
Zukowski trifft erneut kurz vor dem Halbzeitpfiff. Nach einem Steilpass von Atik zieht der Magdeburger aus 16 Metern ab und hämmert den Ball unhaltbar in den rechten Winkel (44.). Ein Traumtor zum 3:0. Kurz vor Schluss erzielt Michel seinen Doppelpack zum 4:0 (77.), der die Partie endgültig entscheidet.
Westfalia Rhynern - Dynamo Dresden 0:6
Dresden macht schon vor der Pause alles klar! Dynamo kennt mit Westfalia Rhynern keine Gnade und gewinnt souverän mit 6:0. Bereits nach acht Minuten bringt Sterner die Sachsen per Kopf nach einer Ecke in Führung. Hauptmann (16.) und Vermeij (30.) legen nach und sorgen früh für klare Verhältnisse.
Danach bricht Rhynern komplett auseinander. Bobzien trifft zum 4:0 (34.), ehe Inanoglu nur fünf Minuten später den fünften Dresdner Treffer nachlegt (39.). Nach der Halbzeit macht Wagner das halbe Dutzend voll (54.). Dynamo zeigt sich vor dem Tor eiskalt und entscheidet die Partie bereits in einer furiosen ersten Halbzeit.