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Unternehmer ist 101 Jahre alt und hört nicht auf: Er arbeitet an jedem Werktag

Unternehmer ist 101 Jahre alt und hört nicht auf: Er arbeitet an jedem Werktag
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Neustadt an der Donau (Bayern) – Seine Firma ist sein Lebenswerk. Seine Mitarbeiter sind für ihn längst Familie geworden. Deshalb macht Dr. Joachim Hess auch mit 101 Jahren das, was er liebt: arbeiten. Von Montag bis Freitag sitzt der Unternehmer ab 8 Uhr in seinem Büro, liest E-Mails, telefoniert und kümmert sich um seine Firma.

Vor 61 Jahren gründete der Mann Intertec-Hess. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Neustadt an der Donau in Bayern, stellt Schutzgehäuse für Elektronik her und beschäftigt rund 220 Menschen in Deutschland. Weltweit sind es 330. Sohn Martin (69) arbeitet ebenfalls in der Firma.

So lange will der 101-Jährige noch arbeiten

Warum tut sich Joachim Hess das mit 101 noch an? Er könnte doch seit 36 Jahren Rentner sein. Der Unternehmer zu BILD: „Mir macht die Arbeit Spaß. Ich fühle mich glücklich, wenn ich in die glänzenden Augen der Mitarbeiter sehe.“ Seine Firma sei seine Familie: „Ich bin der alte Daddy, die Mitarbeiter meine Kinder“, sagt er. Seine Kraft ziehe er aus der gegenseitigen Wertschätzung. Aufhören? Keine Chance! „Ich werde so lange arbeiten, bis ich nicht mehr kann.“

Warum der Unternehmer noch so fit ist

Sein Rezept fürs lange Leben: vernünftig und gesund essen, morgens Gymnastik, Heimtrainer und Hanteln. Und vor allem: „Viel lachen. Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“ Dazu gönnt er sich morgens um 11 Uhr ein Glas Sekt. Eine Tradition, die er schon mit seiner verstorbenen Frau Rosemarie pflegte. „Dann komme ich so richtig in Schwung. Und ich mache immer einen kleinen Mittagsschlaf. Aber nicht zu lange“, so Joachim Hess zu BILD.

Was der Firmenchef in seiner Freizeit macht

Auto fährt Herr Hess seit ein paar Monaten nicht mehr. Der Unternehmer aus Bayern: „Eigentlich habe ich den Führerschein seit 1945. Aber meine Augen sind schlechter geworden. Jetzt lasse ich mich lieber fahren.“ An Oldtimer-Rallyes nimmt der Senior immer noch teil, jetzt als Beifahrer. Der ältere Herr lächelt: „Man kennt doch den Spruch: Der Fahrer ist der Muskel, aber der Beifahrer ist das Gehirn.“

Das sagt sein Sohn und Co-Geschäftsführer

Und was sagt Sohn Martin dazu, dass der Senior-Chef noch in der Firma mitredet? „Wir sind ein Team. Er ist ein guter Ratgeber, hat einen enormen Erfahrungsschatz. Wir ergänzen uns perfekt.“

Seinen nächsten Geburtstag will Joachim Hess natürlich feiern. Am liebsten mit seiner zweiten Familie: den Mitarbeitern in der Firma. So glücklich kann eine erfüllte Arbeit machen.

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