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USA: Sturm fordert erste Todesopfer – Mehr als 600.000 Haushalte ohne Strom

USA: Sturm fordert erste Todesopfer – Mehr als 600.000 Haushalte ohne Strom
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Sie nennen ihn „Isaias“ und er ist lebensgefährlich: Ein schwerer Wirbelsturm wütet derzeit im Süden der USA. Mindestens vier Menschen sind schon ums Leben gekommen. Über 600.000 Haushalte in den Bundesstaaten Florida und Alabama sind ohne Strom. Und noch ist keine Entwarnung in Sicht.

Allein in Florida knipste „Isaias“ bei 430.000 Haushalten die Lichter aus, teilte Gouverneur Ron DeSantis mit. Ein Mensch wurde demnach getötet, als ein Baum auf das Dach seines Hauses krachte. Eine zweite Person wurde tot in einer Garage gefunden, wo ein Stromgenerator lief. Nähere Angaben machte DeSantis nicht. Zwei Todesfälle gab es auch in Alabama, wo 200.000 Haushalte ohne Strom auskommen müssen.

Wirbelsturm zuerst als Hurrikan eingestuft

„Isaias“ war am Freitag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 km/h in Florida auf Land getroffen. Er riss Autos und Bäume mit sich, deckte Häuser ab. In mehreren Bundesstaaten wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen. Der Sturm war zunächst sogar als Hurrikan eingestuft worden, hatte in der Nacht aber nachgelassen.

Trotzdem: Laut Wetterdienst besteht weiterhin Lebensgefahr. Mittlerweile fegt der Sturm über weite Teile des Südostens der USA mit starken Regenfällen und extremem Wind hinweg. Wie das „National Hurricane Center“ warnt, kann der Sturm nicht nur in Florida und Alabama, sondern unter anderem auch in Georgia, Mississippi und Tennessee wüten. Mancherorts seien Erdrutsche und Tornados möglich.

Der Sturm sorgt auch für Probleme bei der Ölförderung in den USA. Daher hat die Regierung von Donald Trump (80) bis zu vier Millionen Barrel Rohöl aus ihren Strategischen Reserven freigegeben. Die Unternehmen ExxonMobil und BP America könnten beide jeweils bis zu zwei Millionen Barrel Rohöl bekommen, um den Betrieb ihrer Raffinerien aufrechtzuerhalten, erklärte Energieminister Chris Wright (61). Die genutzte Menge müssen die beiden Ölriesen demnach kommendes Jahr zurückgeben, um die strategischen Reserven wieder aufzustocken.

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