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47 Nachrichten in 31 Minuten!: Trumps Posting-Stürme immer wilder

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Washington – Eifrige Einträge in sozialen Medien waren stets ein Markenzeichen von Donald Trump (79). Doch zuletzt wirken seine oft nächtlichen Posting-Stürme außer Kontrolle. US-Medien schreiben bereits von einer „wahnhaften Spirale“. In seiner jüngsten wilden Serie auf seinem Lieblingskanal „Truth Social“ veröffentlichte der Präsident am Montag 47 Beiträge in nur 31 Minuten!

Social-Media-Ergüsse von Weltpolitik bis Eigenlob

Es ist meist eine bekannte Mischung, wenn Trump für seine 12,7 Millionen Follower loslegt:

  • Updates zu Weltereignissen wie dem Iran-Krieg, Wahlempfehlungen für republikanische Kandidaten und eine große Portion Eigenlob für Erfolge seiner Präsidentschaft.
  • Viele seiner Ergüsse zielen auf politische Gegner. Unter Dauerbeschuss steht Ex-Präsident Barack Obama (64), den Trump oft als „Landesverräter“ beschimpft. Auch Ex-Kongresschefin Nancy Pelosi (86) und weitere „Dummokraten“, wie Trump die Opposition neuerdings verunglimpft, bekommen ihr Fett weg.
  • Regelmäßig beklagt Trump frühere Anklagen und empfundene Ungerechtigkeiten. Oder er provoziert mit Postings, in denen er den nördlichen Nachbarn Kanada als „51. US-Bundesstaat“ bezeichnet.

KI-generierte Memes für fast 13 Millionen Fans

Zum neuen Faible wurde zuletzt Trumps Drang zur Verschönerung der US-Hauptstadt Washington D.C.: Es hagelt Fotos vom Baufortschritt des riesigen Ballsaals, Skizzen eines geplanten, 50 Meter hohen Triumphbogens oder Aufnahmen der Wasseranlage „Reflecting Pool“ vor dem Lincoln Memorial, deren Boden gerade blau lackiert wird.

Für Aufsehen sorgen auch wilde, oft KI-generierte Memes: Mal sitzt Trump in Badehose mit Vize JD Vance (41) und anderen Stützen seiner Regierung im „Reflecting Pool“. Mal „dunkt“ er einen Basketball. Eine Animation zeigt Notenbankchef Jerome Powell (73), wie er in einen Müllcontainer stürzt. Hinzu kommt Martialisches: Trump inszeniert sich als Kriegsschiff-Kapitän. Oder er teilt Bilder, in denen eine iranische Drohne im Laserfeuer eines US-Zerstörers schmilzt.

Die Website „Daily Beast“ protokolliert, dass Trump im Mai 861 Postings abfeuerte – im Schnitt 27 pro Tag. Dass er eine lange Erklärung zu den Iran-Verhandlungen gleich mehrfach veröffentlichte, warf neue Fragen auf. Auch zu seiner kognitiven Verfassung.

Assistentin druckt Posting-Entwürfe aus

Doch wer hilft Trump eigentlich bei dieser Flut an Einträgen? Seine Assistentin im Weißen Haus, Natalie Harp (34), soll dem Präsidenten laut „Wall Street Journal“ gedruckte Memes und Posting-Entwürfe vorlegen, die er dann genehmigt.

Ein Fettnapf ist dabei nie weit: Vor Monaten postete Trump ein Meme-Video, in dem am Ende Barack und Michelle Obama (62) als tanzende Primaten zu sehen waren. Inmitten wütender Reaktionen schob Trump die Schuld an der Entgleisung „Mitarbeitern“ zu. Das Weiße Haus jedoch verteidigt die Postings als Trumps Art, direkt mit den Amerikanern zu kommunizieren.

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