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CDU diskutiert Kanzlertausch: Auch das noch! Diese Umfrage schmerzt Friedrich Merz

CDU diskutiert Kanzlertausch: Auch das noch! Diese Umfrage schmerzt Friedrich Merz

Berlin – Es ist das Tuschelthema im politischen Berlin: In mächtigen CDU-Kreisen kursiert wegen des Reformstaus in der Regierung und der historisch schlechten Umfragewerte für Friedrich Merz das Szenario eines Kanzlertauschs. Doch wer könnte Merz ersetzen?

Geht es nach den Deutschen, fällt das Urteil klar aus: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst gehört seit Wochen zu den beliebtesten Politikern. Merz kommt dagegen nicht aus der Krise. Zwischen den beiden CDU-Politikern liegen im INSA-Politikerranking inzwischen 17 Plätze: Wüst verteidigt Rang drei, während Merz erneut das Schlusslicht bildet.

Besonders bitter: Während Wüst auf lediglich 33 Prozent negative Bewertungen kommt, fällt das Urteil über Merz deutlich härter aus: 62 Prozent der Befragten bewerten den Kanzler negativ – ein Höchstwert im Ranking. Spitzenreiter ist weiter Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor Cem Özdemir (60, Grüne) und Wüst, die trotz leichter Verluste ihre Plätze halten.

Direkt dahinter kommt es zu einem Wechsel: CSU-Chef Markus Söder (59) verbessert sich auf Platz vier und zieht somit an AfD-Chefin Alice Weidel vorbei, die auf Rang fünf zurückfällt.

Auch im weiteren Verlauf wird durchgemischt: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (53, CDU) springt von Platz acht auf Rang sechs. Innenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) verliert dagegen einen Platz und landet auf dem siebten Platz. FDP-Politiker Wolfgang Kubicki (74, FDP) rutscht auf Rang acht, während Sahra Wagenknecht stabil auf dem neunten Platz bleibt.

Spahn und Merz am unbeliebtesten

Im unteren Ranking stehen weiterhin vor allem Bundespolitiker. Linken-Chefin Ines Schwerdtner (36) fällt auf Platz 14, Tino Chrupalla (51) auf 15. Danach folgen weitere Vertreter von Grünen, SPD und CDU, ohne größere Verschiebungen. Der Unionsfraktionschef Jens Spahn (Platz 19) und Bundeskanzler Friedrich Merz (Platz 20) bleiben erneut das Schlusslicht des Rankings.

Auffällig ist: Auf den letzten vier Plätzen stehen ausschließlich Bundespolitiker, während drei der ersten vier Plätze die Landespolitiker Özdemir, Wüst und Söder einnehmen.

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