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CDU-Vorstoß: Für Pflegekosten soll das eigene Haus herhalten

CDU-Vorstoß: Für Pflegekosten soll das eigene Haus herhalten
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Berlin – Die Pflegeversicherung steht vor dem Kollaps! Bis 2030 fehlen den Kassen 17,4 Milliarden Euro. Kommt keine Reform, droht eine Beitragsexplosion für Millionen Beschäftigte. Folge: weniger netto vom brutto, Schrumpflohn! Jetzt schlägt Unionsfraktionsvize Albert Stegemann (50, CDU) vor: Eigenes Vermögen soll zuerst verwendet werden, bevor die Pflegekasse zahlt.

Stegemann zu BILD: „Wer vorsorgt – mit privater Pflegezusatzversicherung, Aktiensparen oder Wohneigentum –, übernimmt Verantwortung für den Pflegefall. Ein Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit kann es nicht geben: Wer Vermögen besitzt, muss zunächst eigenes Vermögen einsetzen, auch das Eigenheim, bevor die Gemeinschaft zahlt.“ Heißt: Auch das eigene Haus oder Wohnung ist kein Tabu! Stegemann fordert eine „grundlegende Pflegereform“, damit die Sozialbeiträge nicht explodieren. Damit soll „der Sozialstaat langfristig finanzierbar“ bleiben.

Ökonomen fordern höhere Eigenbeteiligung bei der Pflege

Auch Top-Ökonomen sprechen sich für eine höhere Eigenbeteiligung bei der Pflege aus. Die Wirtschaftsweisen fordern in ihrem neuen Frühjahrsgutachten strengere Pflege-Einstufungen, mehr Eigenbeteiligung und die Komplett-Streichung der Pflegeheimzuschüsse. Im Klartext: mehr Zuzahlung! In ihrem Bericht fordern sie: „Stärkeren Einsatz von Einkommen und Vermögen zur Finanzierung der Pflege.“

Aktuell ist das eigene Haus in der Regel geschützt, wenn der Ehepartner oder ein Angehöriger darin wohnt. Ist das Haus vermietet oder steht leer, kann es für die Pflegekosten herangezogen werden. Gesundheitsministerin Nina Warken (47, CDU) arbeitet aktuell an einer Reform der Pflegeversicherung. Sie soll die Kassen zukunftsfit machen.

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