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Hardliner sabotieren Friedensdeal zwischen USA und Iran

Hardliner sabotieren Friedensdeal zwischen USA und Iran
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Washington/Teheran – Im eskalierten Nahost-Konflikt pokern die USA und Iran seit Wochen um einen Friedensdeal. Erneutes Säbelrasseln über mögliche neue Angriffe auf das Mullah-Regime durch Donald Trump (79) macht eine ohnehin vertrackte Lage noch komplizierter. Auch das noch: Ein Report der „New York Times“ (NYT) enthüllt nun, wie Hardliner im Iran aktuell die Verhandlungen sabotieren. Demnach versucht eine kleine, aber einflussreiche Fraktion aus konservativen Politikern, Geistlichen und Funktionären seit Wochen, eine Einigung mit Washington zu verhindern.

Mit Kundgebungen, Auftritten im Staatsfernsehen und internen Interventionen attackieren sie das Verhandlungsteam der eigenen Regierung. Bei Protesten in Teheran forderten Anhänger, den Kampf gegen die USA und Israel fortzusetzen, statt Zugeständnisse zu machen.

USA wollen Ende des Atomprogramms

Dabei steht für die Führung viel auf dem Spiel: Seit der Waffenruhe vom 8. April verhandeln beide Seiten über ein mögliches Abkommen. Washington fordert ein Ende der Urananreicherung, die Herausgabe oder Vernichtung hochangereicherten Urans sowie die freie Passage durch die Straße von Hormus. Teheran verlangt im Gegenzug die Aufhebung von Sanktionen, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und Sicherheitsgarantien. Umstritten bleibt zudem Irans Vorschlag, Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben.

Trump droht mit neuen Militärschlägen

Trotz Fortschritten in den Gesprächen hält Washington den militärischen Druck aufrecht. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zuletzt, die Fähigkeit der USA, Angriffe gegen Iran „wieder aufzunehmen“, sei „mehr als ausreichend“. Auch Donald Trump machte deutlich, dass ein militärisches Vorgehen aus US-Sicht weiter eine Option bleibt.

Neuer Oberster Führer will Gespräche fortzusetzen

Und der Iran? Laut NYT stellte sich Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei trotz allem hinter die Gespräche. Auch Präsident Masoud Peseschkian griff das von Hardlinern dominierte Staatsfernsehen öffentlich an und warnte vor weiterer Spaltung. Hintergrund ist offenbar die Sorge der Führung, dass ein Scheitern der Verhandlungen die ohnehin angeschlagene Wirtschaft weiter destabilisieren und neue Unruhen auslösen könnte.

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