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HBL: Handball-Krimi in Hamburg! Deutscher Dreikampf um das Euro-Krönchen

HBL: Handball-Krimi in Hamburg! Deutscher Dreikampf um das Euro-Krönchen
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Aller guten Dinge sind 3! Mit der SG Flensburg-Handewitt, dem THW Kiel und der MT Melsungen kämpfen drei deutsche Handball-Teams beim Final Four der European League in der Hamburger Barclays Arena um das Handball-Krönchen. Und die Flensburger wollen den dritten Euro-Titel in Folge!

Ganz besonders im Fokus: Flensburg-Kapitän Johannes Golla (28). Der Nationalspieler wechselt im Sommer nach Melsungen – und trifft im Halbfinale (heute, 15.30 Uhr, Dyn und DAZN) auf seinen künftigen Klub. Brisant: Sollte Flensburg das Halbfinale gewinnen, wäre Melsungen (mit Golla) in der kommenden Saison europäisch nicht vertreten.

Golla: „Man spürt, dass dieses Jahr noch mehr dranhängt. Alle Mannschaften spielen nicht nur um den Titel. Alle haben auch die Champions League im Hinterkopf.“ Da geht es dann um die richtige Euro-Krone!

Handball-Krimi in Hamburg: Deutscher Dreikampf um das Euro-Krönchen!

Die Qualifikation für den höchsten Klub-Wettbewerb wäre finanziell fast wertvoller als der Euro-League-Titel. Dem Gewinner der Königsklasse winken bis zu eine Million Euro Mehreinnahmen. Bei den EHF Finals am Wochenende sind die Prämien überschaubar (100.000, 75.000, 50.000 und 25.000 Euro).

Für die Handball-Schwergewichte Flensburg und Kiel ist es die letzte Titelchance. Die Meisterschaft? Früh außer Reichweite. Der DHB-Pokal? Für Kiel (in Berlin) und Flensburg (in Magdeburg) nach dem Viertelfinale beendet.

Der THW Kiel um Nationaltorhüter Andreas Wolff (35), der weiterhin auf Elias Ellefsen á Skipagøtu (Schulter) und Emil Madsen (Knie) verzichten muss, trifft im Halbfinale wie schon im Vorjahr auf Montpellier. Und das ungewohnt früh – schon zur Mittagszeit (12.30 Uhr, Dyn und DAZN).

Die Franzosen holten vergangenes Wochenende den nationalen Pokal, sind mit viel Selbstvertrauen angereist. Vor einem Jahr scheiterte der THW im Halbfinale (31:32), will jetzt die Revanche. Kurios: In der Vorrunde des aktuellen Wettbewerbs trafen beide Teams schon aufeinander – Kiel gewann in Frankreich (32:30) und im eigenen Wohnzimmer Ostseehalle (27:18). Wolff zuversichtlich: „Wenn wir in Hamburg das Maximale aus uns herausholen, dann können wir auch den Titel gewinnen.“

THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi: „Es wird ein offenes Duell um den Finaleinzug, auch wenn uns in der Gruppenphase zwei Siege gegen Montpellier gelungen sind.“

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