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Im Italien-Urlaub: 72 Stunden Hölle! Touristin entführt und vergewaltigt

Im Italien-Urlaub: 72 Stunden Hölle! Touristin entführt und vergewaltigt
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Rom (Italien) – Eine Kolumbianerin (32) wollte einen wunderschönen Urlaub in der Weltmetropole Rom verbringen. Stattdessen erlebte sie die Hölle auf Erden. Sie wurde zum Opfer einer kriminellen Bande – entführt, misshandelt und vergewaltigt.

Laut der Polizia di Stato sprach am Abend des 19. Mai ein Mann die Frau vor einem Restaurant in einem Vorort von Rom an. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie dem Unbekannten Haschisch abkaufen wollte. Unter dem Vorwand, den Deal abschließen zu wollen, überredete er sie, ihm zu Fuß zu folgen.

Gewaltsam in Lieferwagen gezerrt

Dann der Schock: An einem unbeobachteten Ort wurde die Frau von mehreren Männern in einen Lieferwagen gezerrt. Die Täter brachten sie in ein verlassenes Gebäude. In dem dunklen und vermüllten Gebäude wurde die Frau drei Tage lang festgehalten und von mehreren Männern vergewaltigt. Dazu sei die Frau bedroht, geschlagen und unter Drogen gesetzt worden, berichtet die Polizei.

Doch die Frau nutzte einen Moment, in dem ihre Peiniger abgelenkt waren. Nach 72 Stunden gelang der Kolumbianerin die Flucht. Sie rannte halb nackt auf die Straße, wo sie ein Autofahrer fand. Der Italiener wählte den Notruf.

Ärzte stellten Gewaltspuren fest

Die Frau kam in das Krankenhaus Policlinico Casilino in Rom. Die Ärzte stellten dort offensichtliche Anzeichen körperlicher Gewalt fest. Laut Polizei stimmen diese mit den Erzählungen der Frau überein. Außerdem wurden auch Drogen in ihrem Blut festgestellt.

Die Frau erstattete Anzeige und beschrieb den Beamten den Ort, an dem sie festgehalten wurde. Bei einer Razzia konnten jetzt in dem verlassenen Haus 22 Menschen festgestellt werden. Das gab die Polizei am Donnerstag bekannt. Alle Personen hielten sich illegal in Italien auf.

Fünf Täter identifiziert

Unter den Personen befanden sich auch fünf Männer, die die Frau wiedererkennen und als die Täter identifizieren konnte. Einem Bericht der „Daily Mail“ zufolge handelt es sich um zwei Männer aus Gambia (29, 38), einen Malier (43) und zwei Nigerianer (29, 39). Die Polizei ermittelt zudem auch gegen den Lockvogel, gegen den Fahrer des Transporters und gegen den Besitzer des verlassenen Gebäudes.

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