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Neuer Bergungsversuch startet: Das soll heute mit Timmy passieren

Neuer Bergungsversuch startet: Das soll heute mit Timmy passieren
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Anholt (Dänemark) – Drei Versuche sind gescheitert. Das 180-Meter-Seil liegt ungenutzt am Strand. Und Buckelwal Timmy treibt noch immer vor Anholt. Heute wollen die Behörden einen neuen Anlauf starten – bevor es zu spät ist.

Am Donnerstag war der tote Wal von einem Schiff rund 50 Meter abgeschleppt worden. Doch kurz darauf strandete der Kadaver erneut – diesmal auf einer Sandbank im flachen Wasser. Drei weitere Versuche, das tonnenschwere Tier von dort wegzubewegen, blieben erfolglos. Die Bergung wurde vorerst abgebrochen.

Körper bläht sich weiter auf

Während die Arbeiten ruhen, schreitet die Verwesung voran. Im Inneren des toten Buckelwals entstehen Fäulnisgase, die den Körper sichtbar aufblähen. Mit jedem Tag wächst die Sorge, dass der Kadaver unter dem Druck platzen könnte – ein Risiko, das bei gestrandeten Walen immer wieder besteht.

Wal-Strandungen sind in Dänemark grundsätzlich selten. Häufig wird in solchen Fällen auf eine Bergung verzichtet und der Natur ihren Lauf gelassen. Doch Timmys Kadaver liegt in einem gut besuchten Strandbereich im flachen Wasser. Badegäste und Einheimische fühlen sich gestört – auch hygienische Fragen spielen eine Rolle. Deshalb entschied die dänische Umweltbehörde, das Tier doch zu bergen.

Obduktion im Hafen geplant

Nach BILD-Informationen soll Timmy am Dienstmorgen mit einem Seil in den Hafen gezogen werden. Dort ist vorgesehen, den Kadaver aus dem Wasser zu heben und anschließend zu obduzieren. Die Behörden wollen klären, woran das Tier starb.

Warum die bisherigen Versuche abgebrochen wurden, ist offiziell nicht erläutert worden. Klar ist jedoch: Je länger der tote Wal im flachen Wasser liegt, desto schwieriger wird die Bergung. Der Körper wird instabiler, die Gefahr unkontrollierter Bewegungen steigt.

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