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Bericht: CIA-Chef sollte in Moskau eigentlich Putin treffen

Bericht: CIA-Chef sollte in Moskau eigentlich Putin treffen
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Moskau/Washington – Eigentlich sollte CIA-Direktor John Ratcliffe (60) bei seiner geheimen Moskau-Mission auch Russlands Machthaber Wladimir Putin (73) treffen. Doch Putin soll das Treffen kurzfristig abgeblasen haben! Das berichtet das russische Investigativmedium Agentstvo unter Berufung auf eine kremlnahe Quelle. Demnach hatte Putin seinen Terminkalender für mögliche Gespräche am 25. August sogar freigehalten. Als der Kreml den Inhalt von Ratcliffes Botschaft kannte, soll Putin das Treffen abgesagt haben. Der Kreml bestätigt lediglich, dass Ratcliffe nicht mit Putin zusammentraf.

Stattdessen traf Ratcliffe zunächst Russlands mächtige Geheimdienstchefs Sergej Naryschkin (71, Chef des Auslandsgeheimdienstes) und Alexander Bortnikow (74, Chef des Inlandsgeheimdienstes). Laut Agentstvo drängte Ratcliffe bei dem Treffen unter anderem darauf, möglichst schnell über ein Ende des Ukraine-Krieges zu verhandeln. Seine Botschaft: Russlands militärische und wirtschaftliche Lage verschlechtere sich – deshalb solle Moskau jetzt verhandeln, bevor die Lage noch schlechter werde. Im Kreml hielt man diese Einschätzung offenbar für völlig überzogen. Ratcliffes Botschaft habe geklungen, „als würde Selenskyj bereits auf dem Poklonnaja-Hügel (unweit des Kreml) stehen und mit einem Fernglas den Kreml beobachten“, spottete die Agentstvo-Quelle.

Putins Probleme wachsen

Doch ganz von der Hand zu weisen sind die Probleme nicht. Ausgerechnet vor der Duma-Wahl am 20. September wächst der Druck auf Kreml-Chef Putin! Zwar rücken russische Truppen an der Front weiter vor – doch nur langsam und unter hohen Verlusten. Gleichzeitig bekommt Moskau ukrainische Drohnenangriffe tief im eigenen Hinterland offenbar nicht in den Griff. Brennende Raffinerien und Logistikzentren sind die Folgen – mit spürbaren Auswirkungen auf den Alltag: Die Benzinkrise traf zwischenzeitlich sogar Moskau.

In sozialen Medien zeigen verzweifelte Wildberries-Verkäufer zudem, wie ihre Warenbestände durch ukrainische Angriffe und eine offenbar nicht ausreichende Luftabwehr teils vollständig verbrannt sind. Und über allem steht die Sorge vor einer neuen Mobilisierung nach der Wahl. Die Bevölkerung fürchtet um ihre Söhne, denn seit Monaten kursieren entsprechende Gerüchte. Zugleich schafft das russische Verteidigungsministerium nach Einschätzung der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) „die Voraussetzungen für eine schnellere unfreiwillige Mobilisierung“.

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