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Festnahme in Miami: Mann schmuggelt 10 lebende Vögel in Unterwäsche

Festnahme in Miami: Mann schmuggelt 10 lebende Vögel in Unterwäsche
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Miami (USA) – Als die Zöllner am Flughafen von Miami die verdächtige Beule in der Hose eines Reisenden bemerkten, rechneten sie wohl mit vielem. Aber kaum mit zehn lebenden exotischen Vögeln. Offenbar für den illegalen Weiterverkauf in den USA. Zöllner an der Flughafenkontrolle entdeckten den heimlichen Tiertransport in der Unterhose des Mannes und befreiten die Exoten.

Zu dem ungewöhnlichen Schmuggelversuch kam es bereits am vergangenen Sonntag, als der gebürtige Kubaner, der seit Jahren in den USA lebt, nach einem Familienbesuch auf der Karibikinsel mit einem Urlaubsflieger aus Havanna in Miami landete. Nach seiner Ankunft wählte ihn ein Beamter der amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörde für eine eingehendere Kontrolle aus.

Mann wirkte bei der Zollkontrolle nervös

Fragen des Zöllners, ob er etwas zu verzollen habe und ob er Tiere ins Land einführe, verneinte der Mann. Er gab lediglich an, ein Handgepäckstück und eine Bauchtasche bei sich zu führen. Zudem beantwortete er weitere Fragen zu seiner Reise. Im Verlauf der Unterhaltung bemerkte ein Zöllner eine „unerklärliche Wölbung“ im vorderen Becken- bzw. Taillenbereich und vermerkte in der Strafanzeige, dass der Mann „nervös wirkte“.

Bei einer genaueren Durchsuchung des Mannes in einem gesicherten Kontrollbereich, entdeckten die Zöllner dann „sechs zylindrische, durchsichtige Kunststoffbehälter, die jeweils mit Klebeband umwickelt und teilweise mit schwarzem Netzmaterial an den Öffnungen versehen waren“, hieß es in einem Zollbericht.

Mann kam gegen eine Kaution frei

In den Röhren, die der Mann in seine Unterhose eingenäht hatte, befanden sich insgesamt zehn lebende exotische Singvögel, die er offenbar für den illegalen Weiterverkauf vorgesehen hatte. Denn die für die legale Einfuhr von Wildtieren erforderlichen Unterlagen konnte der Mann nicht vorlegen. Wie der Mann die Vögel am Flughafen von Havanna durch die Sicherheitskontrolle bekam, ist unklar.

Der Mann gab an, die Tiere seien für seinen „persönlichen Gebrauch“ bestimmt, bevor er von seinem Schweigerecht Gebrauch machte. Er wurde wegen Warenschmuggels angeklagt. Nach Angaben des US-Magazins „People“ kam er gegen eine Kaution von 25.000 US-Dollar (22.000 Euro) frei und muss sich am 26. Oktober vor Gericht verantworten.

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