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Iran: Mysteriöser Maskenmann befeuert Gerüchte um entstellten Chamenei

Iran: Mysteriöser Maskenmann befeuert Gerüchte um entstellten Chamenei
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Teheran – Er sah ganz anders aus als die bärtigen Mullahs um ihn herum: Baseballcap statt Turban, Sturmhaube statt offenem Gesicht. Bei der Trauerfeier für den getöteten Ober-Mullah Ajatollah Ali Chamenei sorgte ein mysteriöser Maskenmann für Stirnrunzeln. Beobachter rätseln: Schmuggelte sich Irans neuer Führer Modschtaba Chamenei (56) womöglich heimlich unter die Trauergemeinde für seinen Vater?

Vor der Trauerfeier hatte es in iranischen Medien Gerüchte gegeben, dass der Oberste Führer die Beerdigung nutzen könnte, um erstmals zu seinen Anhängern zu sprechen. Als das Totengebet aber dann doch von dem Geistlichen Dschafar Sobhani (97) gehalten wurde, gab es innerhalb des Regimes Kritik. Der Vorwurf: Chamenei sei eine Art Phantom und müsse jetzt endlich Präsenz zeigen. Denn: In mehr als vier Monaten ist er kein einziges Mal öffentlich aufgetreten.

Dabei soll Chamenei mindestens einen guten Grund haben, um das Rampenlicht zu meiden: Bei dem US-Luftangriff, der seinem Vater das Leben kostete, soll auch er selbst schwer verletzt worden sein. Der neue Führer sei „verwundet und wahrscheinlich entstellt“, verkündete US-Kriegsminister Pete Hegseth (46) kurz nach dessen Berufung Anfang März. Doch könnte er tatsächlich der Mann hinter der Maske gewesen sein?

Auch Modschtabas Neffe wurde verletzt

Sicher ist: Modschtaba Chamenei lebt gefährlich. Seit Kriegsbeginn war es den USA und Israel immer wieder gelungen, wichtige Anführer des Regimes gezielt auszuschalten. Zuletzt drohte US-Präsident Donald Trump (80) dem Iran abermals mit „Vernichtung“, sollten die Mullahs einen mutmaßlichen Mordplan gegen ihn umzusetzen versuchen. Jeder öffentliche Auftritt – ob mit oder ohne Maske – ist für Chamenei deshalb ein riskantes Unterfangen.

Das iranische Portal „Rokna“ hat deshalb eine andere Theorie über den mysteriösen Maskierten: Es soll sich um Mohammad Javad Chamenei handeln, den ältesten Enkel des verstorbenen Anführers. Auch dieser hielt sich während des Luftangriffs im Palast des Ajatollahs in Teheran auf – und auch er trug demnach Verletzungen davon.

Dazu passt: Der Maskenmann war offensichtlich wichtig genug, um bei der Zeremonie den Sarg eines getöteten Familienmitglieds von Ali Chamenei tragen zu dürfen. Und er stand weit vorne in der Trauergemeinde. Ein Privileg, das nur hochrangigen Personen zuteilwird.

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