Miami (USA) – Olvin Valladares (13) wollte einfach nur spielen. So wie alle Jungs in seinem Alter. Doch der Nachmittag auf dem Spielplatz endete tödlich für ihn. Nach Angaben seiner Mutter Estefanía Valladares verfing sich das T-Shirt des 13-Jährigen an einer Schraube in der Rutsche und schnürte Olvin die Luft ab.
„Er war mein Baby, mein Jüngster, gerade mal 13 Jahre alt. Er hatte sein ganzes Leben noch vor sich“, sagte die Mutter gegenüber dem amerikanischen Lokalsender „Local 10“. Eigentlich hätte Olvin an diesem Tag in der Schule sein sollen. Stattdessen fuhr der 13-Jährige mit seinem Roller zum Spielplatz, wo es zum Unglück kam.
Olvin kam auf Intensivstation
Gefunden wurde Olvin von einem Mann, der mit seinen eigenen Kindern den Spielplatz besuchte. „Er sagte mir, er habe an ihm gezogen, aber er sei an einer Schraube hängen geblieben“, so Estefanía. „Er zog noch einmal, und mein Sohn fiel heraus. Sein Arm steckte in seinem Hemd, und der Kragen schnürte ihm den Hals zu.“ Der Mann alarmierte den Notruf. Olvin kam auf die Intensivstation, Ärzte schlossen ihn an lebenserhaltende Maschinen an. Doch er wachte nie wieder auf. Am 1. Oktober, eine Woche nach dem schrecklichen Unglück, wurde der Teenager für hirntot erklärt. „Als Mutter ist es sehr schwer, einen Sohn zu verlieren. Ich hätte nie gedacht, dass ich meinen Sohn verlieren würde“, so die Trauernde. Die Familie startete eine GoFundMe-Kampagne, um die Beerdigungskosten zu finanzieren.
Offiziell bestätigt sind die Schilderungen der Mutter bislang nicht. Ein Stadtsprecher teilte der „New York Post“ mit, dass aktuell ermittelt werde. Der Spielplatz wurde nach dem Unglück vorübergehend geschlossen, später jedoch wieder geöffnet. Auch die Rutsche ist wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. „Ich habe eine Botschaft an die Eltern: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Ihre Kinder in diese Parks mitnehmen. Sehen Sie sich die Tragödie an, die meinem Sohn widerfahren ist“, so Estefanías mahnende Worte.