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Messermord in Hamburg: Mutmaßlicher Killer nach Deutschland überstellt

Messermord in Hamburg: Mutmaßlicher Killer nach Deutschland überstellt
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Hamburg – Wird nun der brutale Messermord an Gastwirt Mortsa S. (41) aufgeklärt? Nachdem Zielfahnder der Hamburger Polizei den mutmaßlichen Killer Thamer Hassan Ali B. (37) in der Türkei aufgespürt hatten, ist er jetzt nach Deutschland überführt worden. Seit Freitag befindet er sich in Untersuchungshaft.

Der Betreiber des persischen Restaurants „Sepideh“ in Hamburg-Marienthal war am 12. Februar mit einem Messer getötet worden, schnell geriet der 37-jährige Iraker B. ins Visier der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin einen Haftbefehl gegen den Mann.

Tatverdächtiger sitzt in Hamburg in U-Haft

Doch der Tatverdächtige setzte sich in die Türkei ab und tauchte unter. Dort soll er sich anschließend unter falschem Namen aufgehalten haben. Mitte Mai nahmen türkische Behörden B. vorläufig fest. Seitdem saß der Verdächtige in der Türkei in Abschiebehaft.

„Am vergangenen Freitag wurde er nach Deutschland abgeschoben und aufgrund des bestehenden Haftbefehls dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt“, hieß es nun von der Polizei Hamburg. In der Hansestadt soll er nach BILD-Informationen in einer Einzelzelle untergebracht sein.

Ging es um gekränkte Eitelkeit?

Gastwirt Mortsa S. war nach einem Streit hinter seinem Lokal niedergestochen worden. Der 41-Jährige schleppte sich noch schwer verletzt zurück in sein Restaurant. Ein Mitarbeiter transportierte den lebensgefährlich verletzten Gastronom noch in einem Mercedes Maybach in eine Hamburger Klinik, doch dort erlag der Vater von zwei kleinen Kindern wenig später seinen Schnitt- und Stichverletzungen.

Bis jetzt ist nicht lückenlos geklärt, warum Mortsa S. sterben musste. Nach Angaben der Familie soll es vor der Tat bereits Streit mit dem jetzt Tatverdächtigen gegeben haben. Dabei soll es auch um gekränkte Eitelkeit gegangen sein. Eine Zurückweisung, die der Tatverdächtige als Gesichtsverlust empfunden haben soll. Auslöser soll die Diskussion um einen Tisch im Restaurant gewesen sein, den S. für andere Gäste reservierte.

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