Washington – Massiver Gegenwind für Wolodymyr Selenskyj! Nach der Attacke von US-Präsident Donald Trump (80) auf den Präsidenten der Ukraine steigt jetzt auch Tech-Milliardär und Trump-Kumpel Elon Musk voll in die Angriffe ein und betreibt damit das Geschäft Moskaus: die gezielte politische Demontage des Staatschefs. Nachdem Trump am Samstag Selenskyjs Ablösung gefordert hatte, griff auch Musk den Ukrainer auf seiner Plattform X an – und schrieb: „Selenskyj ist zu weit gegangen.“
Auslöser war dessen Kritik an Trumps umstrittenem Diesel-Deal mit Kremlchef Wladimir Putin (74). Der Ukrainer hatte gewarnt, dass die Erlaubnis für Russland, wieder Erdölprodukte an den Westen zu verkaufen, eine Investition in den Krieg sei und ein Zeichen der „Schwäche“. Darauf reagierte Trump mit den Worten: „Ich denke, es ist Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt.“ Auf X erklärte Musk, der sein Satelliten-Internetnetzwerk Starlink den Ukrainern im Abwehrkampf zur Verfügung stellt, er stimme dem Präsidenten zu.
Sätze, die in Russland für Begeisterung sorgten. Kirill Dmitrijew (51), Chef des russischen Direktinvestitionsfonds und enger Vertrauter von Putin, teilte Musks Beitrag und schrieb, dies sei ein „Wendepunkt“. Sein mögliches Kalkül: Musk könnte aus Ärger über Selenskyj die Starlink-Unterstützung für die Ukraine einstellen. Das würde zwar nicht bedeuten, dass die Ukraine keine Angriffe mehr auf Ölraffinerien in Russland fliegen kann – denn dort funktioniert Starlink nicht.
Sorge um Starlink für ukrainische Armee
ABER: Es könnte massive Auswirkungen direkt an der Front in der Ukraine haben. Dort nutzen die ukrainischen Einheiten Starlink, um Truppenbewegungen zu koordinieren, Drohneneinsätze zu steuern und die Kommunikation in umkämpften Gebieten aufrechtzuerhalten.
Rückenwind für Selenskyj kommt ausgerechnet von Trumps Ex-Berater und ehemaligem US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, General Keith Kellogg (82). In einem Interview mit dem Sender Fox News sagte er, Kiews Angriffe auf militärische Ziele seien legitim. „Es herrscht Krieg, sie greifen ordnungsgemäß an.“ Anders als Putin, der auf Schulen und Kirchen schießen lasse. „Putin hat ein großes Problem“, so Kellogg. „Er gewinnt nicht.“
Experte: Trump schiebt Schuld auf Kiew
Hinzu kommt: Auch Trump steht massiv unter Druck. Der Sicherheitsexperte Nico Lange (51) schreibt bei X, dass „Trump mit dem festgefahrenen Krieg gegen den Iran für sich selbst ein Problem produziert und versucht, es jetzt auf einen vermeintlich Schwachen zu schieben – die angegriffene Ukraine.“ Sein Urteil: „Zeigt seinen Charakter.“