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Wer behauptet denn sowas?: Olise ist der unterbezahlteste Spieler der Liga

Wer behauptet denn sowas?: Olise ist der unterbezahlteste Spieler der Liga
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Sorry, lieber BVB! Das 0:0 bei Union war ein Tiefpunkt der Samstagnachmittags-Bundesliga-Unterhaltung. Zum Glück messen die TV-Sender keine Einschlafquoten.

Nach dem blöden 0:1 bei Bodø in der Champions League haben die Dortmunder ein akutes Torfindungs-Problem. Da ist ja bei Elversberg, dem SV Werder Füllkrug und selbst dem HSV mehr los.

Für Magie in der Liga sorgt aber eigentlich nur einer: Michael Olise!

Ob er vielleicht sogar eines Tages als bester Spieler seit Gründung der Bundesliga gelten wird? Auf einer Stufe mit Beckenbauer, Müller (dem Gerd), Netzer, Overath, Matthäus? Das wird die Fußball-Geschichte beurteilen.

Es ist nur zu befürchten, dass der Olise-Zauber im kommenden Sommer verfliegen wird – Richtung Real Madrid oder in die Premier League.

Die Bayern werden alles probieren, Monsieur Magique zu halten. Am liebsten würden sie seinen noch bis 2029 laufenden Vertrag ratzfatz verlängern.

Bisher verdient Olise in München rund 14 Mio. Euro. Das ist mehr als ein durchschnittlicher Lottogewinn mit sechs Richtigen plus Superzahl (12,6 Mio.). Also unbegreiflich viel für uns Normalos!

Dennoch wage ich die Behauptung: Gemessen an seiner Bedeutung für den wichtigsten deutschen Verein und an seiner Genialität, ist Olise der – Achtung! – unterbezahlteste Profi der Liga!

Natürlich gehört er mindestens in die Gehaltsklasse von Harry Kane und Manuel Neuer. Also zweimal sechs Richtige plus Superzahl. Leisten können es sich die Bayern eh. Zumal ja in der kommenden Saison das Sümmchen für Neuer gespart wird.

Doch viel Geld allein wird nicht reichen, um Olise zu halten! Trainer Kompany und die Bosse müssen ihm den Genuss aller Freiheiten lassen!

▶ Lasst ihn doch wie einen Schlumpf beim Oktoberfest herumlaufen, weil er mit der Lederhosen-Folklore nichts an der Mütze hat!

▶ Lasst ihn keine Interviews geben, die er ohnehin hasst und bei denen er nur trotzig schweigt! Ich will Olise sehen, nicht hören!

▶ Lasst ihn doch weiter in der Freizeit in seine Heimatstadt London privatjetten, wie er will, weil er sich ohnehin nicht als „Münchner Kindl“ fühlt.

Zu Recht verzichtet Kompany auf eine Geldstrafe für Olise, nachdem er in Stavanger dämlicherweise dem Gegner den Ball an den Kopf geworfen hatte und vom Platz geflogen war.

Im Grunde war die Gelb-Rote Karte sogar eine Bestätigung für Olise. Ohne ihn ging der sicher geglaubte Sieg flöten (3:3).

Hoffen wir für die ganze Bundesliga, dass Monsieur Magique noch gaaaanz lange bleibt. Allein: Mir fehlt etwas der Glaube.

Wie die Bayern ohne den gesperrten Olise auf der großen Bühne zurechtkommen, wird man am Mittwoch gegen den FC Arsenal beobachten. Wird es die Chance für Lennart Karl werden, mal wieder zu zeigen, dass auch er Feenstaub versprühen kann?

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