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WM: DFB-Kapitän ganz privat - Kimmich sang Hymne im eigenen Garten

WM: DFB-Kapitän ganz privat - Kimmich sang Hymne im eigenen Garten
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Herzogenaurach - Jetzt spricht der Kapitän! Auf der DFB-Pressekonferenz in Herzogenaurach nahm Joshua Kimmich (31) Freitagmittag auf dem Podium Platz. Der Bayern-Star bezog Stellung zur Torwart-Diskussion um Manuel Neuer (40) und Oliver Baumann (35), zudem erinnerte er sich an ganz persönliche Kindheits-Momente.

Als BILD ihn auf sein Nominierungs-Video ansprach, in dem seine Ehefrau Lina, Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und einer seiner Kindheitsfreunde direkte Worte an ihn gerichtet hatten, lächelte Kimmich, erklärte dann: „Das ist mein erster und längster Freund aus meinem Heimatdorf. Wir erinnern uns noch viel daran, wie wir als Kinder aufgewachsen sind. Wir haben früher die WM nachgespielt und im eigenen Garten die Hymne gesungen. Irgendwann steht man da selbst und darf als Kapitän zur WM reisen. Das ist eine ganz große Ehre für mich. Die Videos waren besonders, weil einem vor Augen geführt wurde, wie besonders es ist, für sein Land eine WM bestreiten zu dürfen.“

„Neuer ist der beste Torhüter aller Zeiten“

Bei seiner insgesamt fünften Weltmeisterschaft wird in Amerika Manuel Neuer (40) im Tor der deutschen Nationalmannschaft stehen. Nagelsmann hat den Bayern-Torwart vergangene Woche als Nummer 1 für das Turnier berufen, Oliver Baumann (35) bleibt deshalb nur die Rolle des Ersatzkeepers.

Kimmich: „Rein sportlich darf es diese Diskussion nicht geben, weil wir als Deutschland die besten Spieler dabei haben wollen. Manu ist der beste Torhüter aller Zeiten und immer noch einer der besten Torhüter der Welt. Für mich ist die Diskussion zu negativ behaftet, weil wir kein Problem auf der Torhüter-Position haben.“ Der Mittelfeldspieler verriet zudem, dass ihn Nagelsmann im Vorhinein nicht zu einem möglichen Neuer-Comeback befragt hatte. Kimmich: „Der Trainer macht ja den Kader. Ich habe es dann irgendwann erfahren.“

Am Samstagabend steht für die DFB-Stars Fernsehschauen auf dem Programm. Mit dem FC Arsenal bestreitet Kai Havertz (26) in Budapest das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain (18 Uhr). Seine Mannschaftskollegen drücken ihm von Deutschland aus die Daumen.

Kimmich: „Ich hoffe, dass er mit einem Erfolgserlebnis hierherkommt und den Titel mitbringt. Für uns ist Kai ein extrem wichtiger Spieler, der in Deutschland die letzten Jahre unterschätzt war. Während der Euro wurde viel über Flo (Wirtz; d. Red.) und Jamal (Musiala, d. Red.) gesprochen. Kai war auch sehr wichtig für uns und wird das auch in diesem Turnier.“

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