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Zum Amerika-Jubiläum: Kommt bald ein 250-Dollar-Schein mit Trump?

Zum Amerika-Jubiläum: Kommt bald ein 250-Dollar-Schein mit Trump?
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Washington D. C. – Kommt demnächst der Donald-Dollar? Sieht fast so aus: Laut einem Bericht der Washington Post drängen Vertraute des Präsidenten innerhalb des US-Finanzministeriums darauf, einen neuen 250-Dollar-Schein mit Trumps Porträt zu entwerfen, passend zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit am 4. Juli 2026. Die Jubiläumsfeiern unter dem Motto „America 250“ sollen sich über das gesamte Jahr erstrecken. Trump plant dafür bereits mehrere Prestigeprojekte, darunter einen monumentalen Triumphbogen und einen „Garden of Heroes“ mit 250 Statuen in Washington.

Dem Bericht zufolge sollen der US-Schatzmeister Brandon Beach (65) und dessen Berater Mike Brown die zuständige Behörde, das „Bureau of Engraving and Printing“ (BEP) in Washington, wiederholt aufgefordert haben, erste Designs und Prototypen für den Trump-Schein vorzubereiten. Ein erster Entwurf für den Trump-Dollar existiert offenbar bereits: Auf der Banknote prangt Trump mittig zwischen den Unterschriften des Präsidenten und von Finanzminister Scott Bessent. Laut dem britischen Künstler Iain Alexander stammt das Design von ihm persönlich – abgestimmt mit Trump!

Problem: In den USA dürfen eigentlich nur verstorbene Personen auf Banknoten erscheinen. Seit 1866 ist das gesetzlich geregelt. Experten warnen deshalb, dass ein Trump-Schein ohne Zustimmung des Kongresses rechtswidrig wäre. Der frühere BEP-Direktor Larry Felix stellte klar: „Ein 250-Dollar-Schein ist gesetzlich nicht autorisiert.“ Dafür braucht Finanzminister Bessent ausdrücklich grünes Licht vom Kongress. Trotzdem laufen offenbar bereits Vorbereitungen. Alexander erklärte, der Präsident habe persönlich Änderungswünsche eingebracht, etwa die Farben der amerikanischen Flagge und ein spezielles „250“-Logo zum Jubiläum der USA. Über Trumps Reaktion sagte der Künstler: „Er war absolut begeistert.“

Trump-Dollar sorgt für Behörden-Streit

Innerhalb der Behörde soll das Vorhaben allerdings für heftigen Streit gesorgt haben. Die Leiterin des BEP, Patricia Solimene, soll sich gegen das Projekt gestellt und u. a. auf rechtliche Probleme hingewiesen haben. Kurz darauf wurde sie überraschend versetzt. Ob der Trump-Dollar tatsächlich kommt, entscheidet am Ende der Kongress. Ein entsprechender Gesetzesentwurf republikanischer Abgeordneter liegt bereits vor.

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