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Mega-Deal: Trump-Freunde übernehmen trump-kritischen Sender

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Los Angeles – Die Übernahmeschlacht ist entschieden! Der Medienkonzern Paramount Skydance (u. a. „Star Trek“) schluckt den Konkurrenten Warner Bros. Discovery (u. a. Harry Potter) für mehr als 110 Milliarden US-Dollar. Teil des neuen Unternehmens ist auch der linksliberale Nachrichtensender CNN. Ein Mega-Deal für den US-Medienmarkt – und zudem ganz nach dem Geschmack von Präsident Donald Trump (80), der auf eine positivere Berichterstattung hofft. „Das wird ein großartiges Unternehmen“, freute sich Trump in einer ersten Reaktion. Denn: Ausgerechnet sein loyaler Unterstützer, Paramount-Chef David Ellison (43), hat damit künftig das Sagen beim verhassten Nachrichtensender CNN, dem Trump seit Jahren „Fake News“ und Einseitigkeit vorwirft. Erst vor wenigen Wochen schmiss der US-Präsident CNN-Journalisten deshalb sogar aus der Air Force One. Aktuell läuft zudem ein Rechtsstreit um die Frage, ob Berichterstatter des Senders an den Presserunden im Weißen Haus teilnehmen dürfen.

Sammelklage von zwölf Bundesstaaten

Mit der Übernahme endet auch ein monatelanger Rechtsstreit – per Vergleich vor Gericht: Zwölf demokratisch geprägte US-Bundesstaaten hatten gegen den Deal geklagt und mit „höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten“ argumentiert. Tatsächlich dürfte es ihnen aber nur am Rande um die Streamingkosten für Fans von Superhelden-Serien gegangen sein. Politisch ist der Deal hochbrisant, weil CNN Teil der DNA des linksliberalen Amerikas ist. Die Demokraten fürchten, dass die Berichterstattung des Senders nun einen konservativen Kurs bekommt.

Die US-Regierung hatte die Übernahme dagegen bereits im Juni ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss werde „voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher“ führen, erklärte das Justizministerium damals. Die Ellison-Familie hält die Mehrheit der Stimmrechte am neuen Konzern. Konkrete Pläne für das Tagesgeschäft sind bislang nicht bekannt. Der neue starke Mann, David Ellison, sprach lediglich von einem „historischen Tag, nicht nur für Skydance, sondern für unsere gesamte Branche“.

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