Berlin – Vor einem Monat raste Terrorist Abdul Ballout (21) mit einem Transporter auf dem Berliner CSD einen Menschen tot, verletzte weitere 31 schwer. Fünf davon wurden zusätzlich mit einer Machete attackiert. Seitdem suchen Ermittler nach der Waffe. Jetzt tauchten sie dafür sogar in der Spree!
Am Dienstagmorgen war die Innenstadt-Spree zwischen Ebertsbrücke, Kupfergraben und Weidendammer Brücke nahe der Museumsinsel komplett für die Schifffahrt gesperrt worden. Polizeitaucher in Trockenanzügen waren von einem Boot aus ins trübe Wasser gestiegen. Gesucht wurde offenbar nach der Machete, mit der der CSD-Terrorist Besucher attackierte, nachdem ein Baum seine Todesfahrt in einem Transporter durch den Tiergarten gestoppt hatte. Die Waffe konnte bislang nicht aufgefunden werden.
Ein Sprecher des Generalbundesanwalts (GBA) sagt auf BILD-Anfrage: „Es handelt sich um Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Berliner CSD.“ Und weiter: „Es geht um mögliche Gegenstände, die der vormals Beschuldigte weggeworfen haben könnte.“ Nach der Tat war der IS-Fanatiker geflüchtet. Dem Sprecher zufolge sind die Ermittlungen gegen Ballout mit seinem Tod eingestellt worden. Ermittlungen zu möglichen Komplizen und Drahtziehern würden aber weiterlaufen.
Nach der Flucht war der CSD-Terrorist am 26. Juli in seinem Versteck in einer Spandauer Kleingartenkolonie von SEK-Polizisten erschossen worden. Am 4. August wurde Ballout auf dem Friedhof in Gatow in aller Stille beigesetzt – geschützt von einem riesigen Polizeiaufgebot.