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Präsident vor Arzt-Visite: So steht es wirklich um Trumps Gesundheit

Präsident vor Arzt-Visite: So steht es wirklich um Trumps Gesundheit
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Washington – Vom Iran-Showdown am Wochenende ab ins Militärkrankenhaus! Donald Trump soll sich Dienstagvormittag (Ortszeit) in der Walter-Reed-Klinik außerhalb der Hauptstadt Washington zu einer neuen Routineuntersuchung melden. Damit steht die Krankenakte des ältesten Präsidenten der US-Geschichte wieder im Fokus. Trump wird am 14. Juni 80 Jahre alt. Es ist bereits die dritte Untersuchung in 13 Monaten! Allein das sorgt für Spekulationen – und für einen Rückblick auf dokumentierte Leiden.

Für Aufsehen sorgte vor allem ein CT-Scan, der bei Trumps letzter Krankenhausvisite durchgeführt wurde. Laut Leibarzt Sean Barbabella sollte die Prozedur Herz-Kreislauf-Probleme eindeutig ausschließen. Doch auffällig war die Geheimniskrämerei rund um den Aufenthalt: Die Visite kam überraschend, offizielle Erklärungen folgten spät und wirkten unvollständig. Das Mantra des Weißen Hauses aber blieb: Trump sei in „exzellenter“ beziehungsweise „außergewöhnlicher“ Gesundheit.

Flecken, geschwollene Knöchel: Nur harmlose Leiden?

Doch in seiner zweiten Amtszeit, die am 20. Januar 2025 begann, waren immer wieder mögliche Krankheitszeichen zu beobachten:

  • Große braune Flecken auf den Handrücken wurden zunächst beobachtet. Dabei dürfte es sich um „Blutergüsse durch blutplättchenhemmende Medikamente“ handeln, sagte Gefäßchirurg Paul Haser zu BILD. Trumps Sprecher verwiesen auf Aspirin-Einnahme und „häufiges Händeschütteln“.
  • Oft sind Trumps Knöchel deutlich geschwollen. Arzt Barbabella diagnostizierte im Juli des Vorjahres hier eine Venenschwäche, eine meist milde altersbedingte Erkrankung. Aber: Sie blieb in früheren Arztbriefen unerwähnt. Das warf neue Fragen auf.
  • Jüngst wurde Trump mit einem tiefroten Ausschlag am Hals fotografiert. Laut Dr. Haser könnte es sich um einen Ausbruch von Schuppenflechte handeln, einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung.

Vorliebe für Hamburger und Diät-Coke

Allerdings: Neben diesen „Wehwehchen“ erfreut sich Trump trotz seines hohen Alters und einer gut dokumentierten Hamburger-Kost samt Diät-Cola als Lieblingsgetränk offenbar einer beachtlich guten körperlichen Kondition. Aufgeregt diskutiert werden in den USA aber oft seine mentalen Kapazitäten. Besonders nach nächtlichen „Wutstürmen“ auf „Truth Social“ verweisen Gegner auf angeblich manisches und unberechenbares Verhalten.

Am Wochenende etwa hagelte es rund hundert Posts: kriegerische KI-Bilder, Tiraden gegen Ex-Präsident Barack Obama (64) und Fotos einer aufgehübschten Hauptstadt – eines von Trumps „Hobbys“.

Jedenfalls glauben laut einer „Washington-Post-ABC-News-Ipsos“-Umfrage nur noch 40 Prozent der Amerikaner, dass Trump die nötige geistige Schärfe für das Amt hat. Das Weiße Haus weist jeden Zweifel an Trumps körperlicher Stärke und geistiger Fitness als „Desinformation“ zurück.

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